Mittwoch, 22. November 2017


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Es wird heiß! Das ifaa sagt, wie Sie den Sommer im Büro überstehen

Düsseldorf, (lifePR) - Der Sommer ist da und mit ihm freuen wir uns über warme Temperaturen. Leider kann es im Büro dann manchmal unangenehm werden. Dr. Catharina Stahn vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa) verrät, wie es auch bei Temperaturen jenseits der 25 °C erträglich bleibt.

- Trinken Sie ausreichend: Zwei bis drei Liter, nicht zu kalte Flüssigkeit in Form von Wasser, Früchtetee oder Saftschorlen halten den Kreislauf stabil und gleichen den Flüssigkeitsverlust wieder aus.

-  Meiden Sie koffeinhaltige Getränke. Diese wirken schweißtreibend und kreislaufbelastend.

-  Lassen Sie die Hitze draußen und lüften Sie ausschließlich in den frühen Morgenstunden. Später sollten Fenster und Türen weitestgehend geschlossen bleiben.

-  Sonnenschutzeinrichtungen verhindern das Aufheizen des Büros.

-  Schwere Kost belastet den Körper. Frisches Obst und Gemüse sind hier die bessere Wahl.

-  Tragen Sie lockere Kleidung, die atmungsaktiv ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sakko, Hosenanzug und Co für eine Weile im Schrank bleiben dürfen.

-  Sorgt zwischendurch für Abkühlung: Halten Sie Ihre Unterarme unter fließend kaltes Wasser. Oder legen Sie ein kaltes Tuch in den Nacken oder auf die Stirn.

-  Planen Sie Ihren Arbeitstag so, dass Sie denkintensive und körperlich belastendere Tätigkeiten in den kühleren Stunden erledigen können.

-  Die Klimaanlage sollte nicht zu kalt eingestellt sein. Das heißt, der Unterscheid zwischen den Temperaturen draußen und im Büro sollte nicht mehr als 6 °C betragen. Ein zu hoher Unterschied kann auch zu Erkältung und Kreislaufbeschwerden führen.

Gesetzlicher Arbeitsschutz bei hohen Temperaturen:

Nach der technischen Regel für Arbeitsstätten zum Thema Raumtemperatur (ASR A3.5) sollte die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 °C nicht überschreiten. Diese technischen Regeln konkretisieren die Arbeitsstättenverordnung, sind allerdings rechtlich nicht bindend.

Arbeiten bei über 26 °C kann zu einer Gesundheitsgefährdung führen, wenn z. B. schwere körperliche Arbeit zu verrichten ist oder gesundheitlich Vorbelastete und besonders schutzbedürftige Beschäftigte (z. B. Ältere, Schwangere, stillende Mütter) im Raum tätig sind. In diesen Fällen ist anhand einer angepassten Gefährdungsbeurteilung über weitere Maßnahmen zu entscheiden.

Der Arbeitgeber ist bei einer Lufttemperatur im Raum von über 30 °C angehalten, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Darunter fallen beispielsweise: eine effektive Steuerung des Sonnenschutzes (z. B. Jalousien auch nach der Arbeitszeit geschlossen halten) und der Lüftungseinrichtungen (z. B. Nachtauskühlung), die Reduzierung der inneren thermischen Lasten (z. B. elektrische Geräte nur bei Bedarf betreiben), das Lüften in den frühen Morgenstunden, die Nutzung von Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung, die Lockerung der Bekleidungsregelungen oder die Bereitstellung geeigneter Getränke (z. B. Trinkwasser).

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