Das soziale Fitness-Center (Soziale Kompetenz im Alltag trainieren)

(lifePR) ( Berlin, )
Soziale Kompetenz ist nichts, was man aus Büchern lernen kann. Sicherlich gibt es erstklassige Literatur zu dem Thema (z.B. Gruppentraining sozialer Kompetenzen von Hinsch und Pfingsten), doch nichts kann das Lernen anhand von eigenen Erfahrungen ersetzen. Durchsetzungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, auf andere zuzugehen, gehören zum Alltag eines zufriedenen, und langfristig stressfreieren Lebens. Passend dazu finden sich täglich kleine und größere Herausforderungen, um soziale Kompetenzen zu verbessern. Das psychologische Fitness-Center befindet sich sozusagen nebenan.

Wenn es um Selbsterfahrung und Grenzerweiterung geht, spricht man heutzutage gerne von einer Challenge. Welche Übungen gibt es, die eigene Komfortzone zu verlassen? Aus der kogntiven Verhaltenstherapie oder auch dem Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) kennt man eine Reihe von solchen Challenges für die soziale Fitness. Hier eine Reihe von Beispielen für typische Übungen, die Selbstüberwindung verlangen und für mentale Muskeln des Selbstvertrauens sorgen:

1. In ein Café der Wahl gehen und einen fremden Menschen auf Tipps für die Freizeitgestaltung ansprechen.
2. Einem lieben Freund sagen, was genau man an ihm schätzt (nicht nur in Gedanken, sondern direkt und persönlich).
3. In eine kleine Boutique gehen und sich ausführlich zum eigenen Kleidungsstil beraten lassen, aber am Schluss (zunächst) nichts kaufen.
4. Kontakt mit einem Menschen aufnehmen, der einen einmal versehentlich verletzt hat und ihm das zurückgebliebene Unbehagen gestehen.
5. Einem Fremden/einer Fremden ein Kompliment machen.
6. Einen Kollegen, zu dem man bisher wenig Kontakt hatte, fragen, ob er/sie gemeinsam mit einem zu Mittag essen gehen will.
7. Im nächsten Meeting zuerst sprechen und die eigene Meinung kundtun, bevor die anderen sich positioniert haben.
8. Ein Abendessen für sich und Kollegen zuhause gestalten.
9. Knapp nach Ladenschluss zu einem Geschäft gehen und fragen, ob man noch eine Kleinigkeit einkaufen kann. Dabei hartnäckig und freundlich bleiben.
10. Fragen, ob man an der Einkaufs-, Theater-, Kinokasse etc., vorgelassen wird.

Manche dieser Aufgaben mögen einem vielleicht ganz leicht erscheinen, andere kompliziert und Angst einflößend. Die Menschen sind unterschiedlich. Was für den einen unmöglich ist, fällt dem anderen leicht. Hinzu kommt, dass Menschen sich im Laufe des Lebens verändern. Vielleicht konnte man einige von den oben genannten Dingen in der Vergangenheit, doch heute würden sie einem schwer fallen. Wie in allem gilt auch hier: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Der Anfang ist der wichtigste Teil.

Ein Workshop in Sozialer Kompetenz hat den Vorteil, dass man gemeinsam in der Gruppe lernen kann. Daneben ist die Erfahrung oft hilfreich, dass andere Menschen vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Der Alltag ist eine hervorragende Spielwiese für Experimente, doch wer zunächst in geschützterem Rahmen üben will, kann dies gerne in dem Kurs Stressprävention durch soziale Kompetenz. Dipl.-Psychologe Thomas Lang fungiert dabei als ihr einfühlsamer Personal-Trainer. Termine findet man auf www.innerestaerke.com.
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