Samstag, 25. November 2017


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Monat der zeitgenössischen Musik

Berlin, (lifePR) - Vom 1. bis 30. September 2017 präsentiert field notes den ersten Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin:

In den großen Konzerthäusern und an zahlreichen freien Spielstätten können Arbeiten und künstlerische Positionen Berliner Künstler*innen und Ensembles mit Konzerten, Performances, öffentlichen Proben, Workshops, Klanginstallationen und Diskursveranstaltungen entdeckt werden. Im Rahmen des Monats der zeitgenössischen Musik finden zudem mehrere Festivals statt, darunter das Musikfest der Berliner Festspiele, Kontakte der Akademie der Künste, das Internationale Klangkunstfest und die pyramidale. Beteiligt sind insgesamt rund 1.000 Musiker*innen in 50 Spielstätten.

Die Freie Szene der zeitgenössischen Musik in Berlin ist Inkubator und Experimentierfeld für die unterschiedlichsten aktuellen Strömungen. Dafür ist die Berliner Szene weltweit bekannt und zieht permanent internationales Publikum in die Hauptstadt – der Monat der zeitgenössischen Musik zeigt in seiner großen Stilvielfalt eindrucksvoll, warum die Berliner Szene ein Maßstab ist.

Eröffnet wird der Monat der zeitgenössischen Musik am 1. September mit einem Konzert des ensemble mosaik im Heimathafen Neukölln. Das ACUD richtet am 16. September das Bergfest mit den Elektronikern Hacklander \ Hatam und Giovanni Civitenga aus, sodass nach dem Hören auch getanzt werden kann. Am 30. September endet der Monat der zeitgenössischen Musik mit einem Doppelabschluss: Das Ensemble KNM Berlin präsentiert den letzten Teil seiner vierteiligen Reihe »Die Welt nach Tiepolo« von Hugues Dufourt im Radialsystem V. Am selben Abend feiern Zafraan und Phønix16 den 100. Geburtstag des Lyrikers und Romanciers Johannes Bobrowski in der Christophorus-Kirche.

Ein weiterer Höhepunkt ist die zweite Ausgabe des Perspektivwechsels am 10. September im Kammermusiksaal der Philharmonie in Zusammenarbeit mit dem Musikfest Berlin. Die Komponistin Rebecca Saunders und der Videokünstler Ed Atkins sprechen über die Musikalität von Sprache in ihrem jeweiligen künstlerischen Schaffen.

Zeitgenössisches präsentieren auch die großen Konzerthäuser, von der Philharmonie über den Pierre Boulez-Saal bis hin zur Deutschen Oper. Aber das Zuhause des Neuen sind die freien Spielstätten, etwa das Spektrum, das ausland oder das exploratorium. Berlin bietet damit einen unvergleichbaren Fundus, durch den die neue Musik in all ihren Spielarten erlebt werden kann. Und nicht nur das: Die Stadt selbst lässt sich durch ihre unterschiedlichsten Spielstätten neu entdecken.

Neben den in Berlin ansässigen Ensembles, Musikern und Performern wie u.a. ensemble mosaik, Ensemble Adapter, Zafraan Ensemble oder Solistenensemble Phønix16 sind im September auch wahrhafte Musiklegenden in Berlin zu Gast, darunter der Schlagzeuger Louis Moholo-Moholo. Das Musikfest Berlin bringt uns gleich vier international renommierte Orchester mit zeitgenössischem Programm: das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, MusicAeterna sowie das Ensemble Musikfabrik und das SWR Symphonieorchester.

Beteiligte Ensembles

AsianArt Ensemble · Boulez Ensemble · Ensemble Adapter · ensemble ascolta · Ensemble KNM Berlin · ensemble mosaik · Ensemble Musikfabrik · FrauVonDa · Kairos Quartett · Les Femmes Savantes · LUX:NM · Minguet Quartett · Orchestra MusicAeterna · Hacklander \ Hatam · Royal Concertgebouw Orchestra · Solistenensemble Phønix16 · SWR Symphonieorchester · Zafraan Ensemble · u.v.m.

Beteiligte Spielorte

Acker Stadt Palast · ACUD · Akademie der Künste · ausland · Ballhaus Ost · BKA · Deutsche Oper Berlin · exploratorium · ExRotaprint · Hamburger Bahnhof · Heimathafen Neukölln · Komische Oper Berlin · Konzerthaus Berlin · KulturRaum Zwingli-Kirche · Kunsthaus KuLe · Kunstquartier Bethanien · La Plaque Tournante · Meinblau Kunsthaus · Philharmonie und Kammermusiksaal · Pierre Boulez Saal · Radialsystem V · Spektrum · UdK · Villa Elisabeth · u.v.m.

Stilrichtungen

… Akusmatik · Ambient · Avantgarde · Drone · Echtzeitmusik · Elektronik · Experimentelle Musik · Field Recording · Filmmusik · Gesprächskonzert · Improvisation · Installation · Instrumental · Kammermusik · Klangkunst · Komponierte Musik · Konzeptualismus · Maximalismus · Minimalismus · Musiktheater · Neue Diesseitigkeit · Neue Einfachheit · Noise · Oper · Orgelmusik · Performance · Radiokunst · Reduktionismus · Serialismus · Site-Specific · Soundwalks · Spektralismus · Sinfonik · Vokalmusik …

field notes: Eine Kampagne zur Steigerung der Sichtbarkeit der zeitgenössischen Musik

field notes ist eine Kampagne der inm – initiative neue musik berlin e.V. zur Steigerung der Sichtbarkeit der Neuen Musik in Berlin. Seit Beginn des Jahres 2017 informiert das kostenfrei erhältliche Magazin field notes Interessierte mit Programmhinweisen, Hintergrundinformationen und einem ausführlichen Konzertkalender.Die inm – initiative neue musik berlin e.V. ist Trägerin der Kampagne field notes. Sie wurde 1991 kurz nach dem Mauerfall mit Unterstützung des Berliner Senates gegründet, um die verschiedenen Interessen der freien Szene im Bereich neuer Musik zu bündeln. Die inm versteht sich als eine ästhetisch und strukturell offene Institution, die seit ihrer Gründung bestrebt ist, Arbeits- und Produktionsbedingungen in Berlin zu sichern und zu verbessern.

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