Donnerstag, 23. November 2017


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ISTE auf der Stallwächterparty 2017

Steine und Erden-Industrie als Wegbereiter für Mobilität / Netzwerken auf dem Sommerfest der baden-württembergischen Landesregierung

Ostfildern/Scharnhauser Park, (lifePR) - 200 Jahre seit der Erfindung des Fahrrades durch Karl Drais – ein treffliches Thema für das diesjährige Sommerfest der baden-württembergischen Landesregierung, die Stallwächterparty. „Tradition trifft Vision“ hieß denn auch das Motto in Stuttgarts Landesvertretung in Berlin; auf dem Fest trafen sich auch diesmal wieder über tausend Gäste aus Landes- und Bundespolitik, Wirtschaft, Verwaltung, Gesellschaft und Medien. Zum dritten Mal nahm der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) an der Stallwächterparty teil. Er präsentierte sich passend zu Anlass und Motto des Festes als Wegbereiter für Mobilität.

Zusammen mit der Fleischerinnung des Landes, dem Spitzenkoch und Caterer Peter Winterhalter sowie Auszubildenden und Lehrerinnen der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau aus Stuttgart lockte der ISTE wieder mit gastronomischen Spezialitäten. „Eine ganze Reihe von Mitgliedsunternehmen haben Kulinarisches beigesteuert aus ihren rekultivierten Abbaustätten. Sie alle machten deutlich: Rekultivierung schmeckt!“ ISTE-Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger ist mit der Bilanz des diesjährigen Auftritts seines Verbandes sehr zufrieden: „Fisch, Fleisch und Wein aus ehemaligen Baggerseen und Steinbrüchen lockten nicht nur wieder viele Gäste in die schönste Ecke des Gartens. Sie sorgten bei vielen auch für Aha-Erlebnisse. Da hat so mancher etwas dazu gelernt, auch so mancher Politiker…“

ISTE-Präsident Peter Röhm freute sich mit seinem Team über die Besuche zahlreicher Landespolitiker am ISTE-Stand, ganz besonders aber über den des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann: „Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Vorjahren ist es uns nun gelungen, unseren Stuttgarter Regierungschef bei der heimischen Steine- und Erden-Industrie zu Gast zu haben. Und der ließ sich nicht nur in seiner dienstlichen Rolle als Landesvater informieren, sondern auch in seiner privaten als Großvater.“ Röhm spielt auf das kleine Pixi-Kinderbuch „Ben und Lea entdecken was Steine können“ an, welches auf Initiative des ISTE-Mitgliedsunternehmers Michael Knobel und unterstützt durch den Bundesverband Mineralische Rohstoffe nun aufgelegt wurde. Ministerpräsident Kretschmann ließ es sich ausführlich erklären.

Der Regierungschef war sicherlich der ranghöchste Gast im ISTE-Pavillon. Außer ihm konnte der ISTE aber auch weitere Mitglieder der Landesregierung begrüßen, etwa Staatssekretärin Katrin Schütz (CDU, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Staatssekretär Dr. Andre Baumann (Grüne, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft), Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL (CDU, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) sowie Staatssekretär Volker Ratzmann (Grüne, Bevollmächtigter des Landes BW beim Bund).

Auch eine ganze Reihe von Parlamentarierinnen und Parlamentarier schauten vorbei: Josha Frey MdL (Grüne), Michael Donth MdB (CDU), Michael Theurer MdEP (FDP), Manuel Hagel MdL (CDU-Generalsekretär BW), Andreas Schwarz MdL (Grüne) und Kerstin Andrae MdB (Grüne). Und die Landesparteispitze der Grünen gab sich auch die Ehre: Dr. Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand. Sie alle genossen die Gastfreundschaft des ISTE an dessen Stand.

Zu anderen Politikerinnen und Politiker knüpfte ISTE-Präsident Peter Röhm den Kontakt selber. Er netzwerkte aktiv, immer ein Gläschen Honig aus dem Steinbruch des ISTE-Mitgliedunternehmens Sämann in Illingen in der Hand. Solche Kostproben nahmen unter anderem gerne Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne), Innenminister Thomas Strobel (CDU), der ehemalige Finanzminister Dr. Nils Schmid (SPD) oder der Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie, Matthias Wissmann, entgegen. Natürlich immer mit den dazugehörigen Erläuterungen über Sinn und Zweck von Rekultivierungen und Renaturierungen und die besondere Rolle mittelständischer Rohstoffunternehmen. Röhm schien diese Art des Kontaktsuchens sichtlich zu gefallen: „Man kann solche persönlichen Kontakte gar nicht hoch genug einschätzen“, resümiert er. „In einer so lockeren und offenen Atmosphäre wie bei der jährlichen Stallwächterparty trifft man hochrangige Politiker und Wirtschaftsführer nur selten. Das nützt beim nächsten Wiedersehen…“

Auch Thomas Beißwenger ist mit diesem dritten Auftritt des ISTE auf dem Sommerfest der baden-württembergischen Landesregierung vollauf zufrieden: „Zu solch einer Veranstaltung wird man gebeten, dafür kann man sich nicht bewerben. Und solch eine Veranstaltung lässt sich auch nur im Team bewältigen. Da sind die zahlreichen Mitarbeiter des ISTE zu nennen, vor allem aber auch die Sponsoren, die uns materiell und finanziell unterstützen.“ In diesem Jahr hatte Holcim Süddeutschland die Rolle des Premium Sponsors übernommen. Aber auch weitere ISTE-Mitgliedsfirmen beteiligten sich, etwa die Hermann Peter KG, die Sämann Stein- und Kieswerke oder die Röhm Kies GmbH & Co KG. Sie alle versorgten das hervorragende Buffet mit Fisch und Fleisch aus ihren Abbaustätten. Das Kalkwerk Istein der Lhoist-Gruppe steuerte wie immer die Weine bei. „Steinschmecker-Spezialiäten“ und „Rekultivierung schmeckt!“ – so lauteten die Motti 2017.

Natürlich durfte auf dieser 54. Stallwächterparty auch der GeoKoffer nicht fehlen. Wie in den Vorjahren stand ein Exemplar zur Verlosung an – viele Gäste nutzten die Gelegenheit und beteiligten sich. Allerdings nicht, um im Falle eines Gewinns den Koffer selbst zu behalten. Er soll in jedem Fall an eine Bildungseinrichtung gehen. Der Gewinner darf eben nur entscheiden, an welche.

Aber auch wenn es bei den meisten nichts werden sollte mit einem gewonnenen GeoKoffer – ein Gläschen Honig aus dem Muschelkalkbruch der ISTE-Mitgliedsfirma Sämann und ein Fläschchen Isteiner Gutedel konnte jeder mit nach Hause nehmen. Um sich daran zu erinnern, wie gut Nachhaltigkeit und Rekultivierungen in der Rohstoffindustrie schmecken können…

Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V.

Die Steine- und Erden-Industrie in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es rund 500 Unternehmen, die mineralische Rohstoffe gewinnen, weiterverarbeiten oder gebrauchte mineralische Rohstoffe recyceln. Insgesamt geschieht dies in rund 800 Werken mit 15.000 Beschäftigten. Diese Branche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von rund 5 Milliarden Euro pro Jahr im Land.

Pro Einwohner und Jahr müssen rund 10 Tonnen Material der Erde entnommen werden, damit Häuser, Bürogebäude, Straßen, Bahnlinien und Radwege gebaut werden können. Insgesamt werden so jährlich 100 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe gewonnen und benötigt. Ziemlich genau entspricht das einem Kilogramm mineralische Rohstoffe pro Einwohner und Stunde. Gebrauchte Baustoffe werden durch Baustoffrecycling im Kreislauf gehalten. So wird bereits heute ca. 90 Prozent des Bauschuttes und Straßenaufbruchs recycelt.

Der ISTE wurde bereits sechs Jahre vor dem Land Baden-Württemberg im März 1946 als "Fachverband Steine und Erden Württemberg und Baden e.V." gegründet. Seitdem hat er sich zu einem modernen, dienstleistungsorientierten Wirtschafts- und Arbeitgeberverband entwickelt.

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