Dienstag, 28. Februar 2017


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Studie: Für Dreiviertel aller Hundehalter sind die Bedürfnisse ihrer Tiere sehr wichtig

(lifePR) (Düsseldorf, ) Hunden in Deutschland geht es grundsätzlich gut. Aber werden in der Beziehung zwischen den Tieren und ihren Haltern wirklich die Bedürfnisse an beiden Enden der Leine befriedigt? "Ganz überwiegend ja", fand Dr. Silke Wechsung bei einem Forschungsprojekt am Psychologischen Institut der Universität Bonn mit knapp 2.800 Teilnehmern heraus.

"78 Prozent aller deutschen Herrchen und Frauchen kümmern sich nicht nur um ihr eigenes Wohl, sondern gehen auch umfassend auf die arteigenen Bedürfnisse ihrer Vierbeiner ein", so Dr. Wechsung weiter. Insgesamt teilte die Wissenschaftlerin die Hundehalter hierzulande auf Grundlage ihrer Ergebnisse in drei unterschiedliche Haupttypen ein:

Der naturverbundene, soziale Hundehalter (43 Prozent) verfügt über ein gutes Fachwissen zur Hundehaltung und legt viel Wert auf eine gute Erziehung seines vierbeinigen Begleiters. Er ist kontaktfreudig und lernt über seinen Hund gern neue Menschen kennen. Zwischenmenschliche Beziehungen sind ihm somit (noch) wichtiger, als die zu seinem Tier.

Der auf den Hund fixierte, emotional gebunde Hundehalter (35 Prozent) beschäftigt sich intensiv mit den Bedürfnissen seines Gefährten und widmet ihm seine ganze Aufmerksamkeit. Für Menschen dieses Typs sind zwischenmenschliche Beziehungen eher zweitrangig. Sie verhalten sich jedoch rücksichtsvoll und möchten mit ihren Hunden niemanden belästigen.

Der prestigeorientierte, vermenschlichende Hundehalter (22 Prozent) verfolgt hauptsächlich eigene Ziele und möchte mit seinem Hund sein Selbstbewusstsein stärken und sein Ansehen verbessern. Die Beziehung zu seinem Vierbeiner und dessen arteigene Bedürfnisse rücken dabei in den Hintergrund.

Noch in diesem Jahr wird Dr. Wechsung auf Basis ihrer Untersuchungsergebnisse einen Test entwickeln: "Interessierte können dann erfahren, zu welchem der drei Hundehaltertypen sie gehören oder ob die Anschaffung eines Hundes für sie wirklich eine gute Entscheidung wäre." Weitere Informationen zu Forschungsprojekt und Test gibt es unter www.mensch-hund.com.

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