Rheinland-pfälzische Unternehmen stark im Auslandsgeschäft

Studie "Going International 2010"

(lifePR) ( Trier, )
In Anlehnung an die bundesweit durchgeführte Unternehmerumfrage "Going International 2010" der 80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland, hat die IHK Koblenz für die Arbeitsgemeinschaft der IHKs in Rheinland-Pfalz eine Sonderauswertung vorgenommen. Auf 20 Seiten werden wichtige Aspekte des Auslandsgeschäfts der rheinland-pfälzischen Unternehmen beleuchtet.

Trotz ihrer überdurchschnittlichen Mittelstandsprägung weist die rheinland-pfälzische Wirtschaft eine starke außenwirtschaftliche Orientierung auf. Dabei sind die heimischen Firmen insgesamt noch stärker in die internationalen (Zu-)Liefer- und Dienstleistungsnetzwerke integriert als die Unternehmen im bundesdeutschen Durchschnitt. Fast jedes vierte auslandsaktive Unternehmen aus Rheinland-Pfalz erwirtschaftet sogar über 80 Prozent seines Umsatzes im Ausland.

Die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der rheinland-pfälzischen Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren haben zur Stärkung der Unternehmen und damit der Gesamtwirtschaft beigetragen. Entgegen verbreiteter Annahmen geht das Auslandsgeschäft nicht zu Lasten der Arbeitsplätze im Inland. Die Verstärkung des Auslandsengagements veranlasst Unternehmer im Durchschnitt vielmehr, den Personalbestand auch im Inland zu erhöhen.

Rheinland-pfälzische Unternehmen bevorzugen im bundesweiten Vergleich die nahen und traditionellen Auslandsmärkte. Sind nahezu 90 Prozent der im Auslandsgeschäft tätigen Unternehmen in Ländern der "EU-15" aktiv, so sind es in den neuen EU-Mitgliedsstaaten wie auch den mittel- und osteuropäischen Staaten nur fast die Hälfte. Die Wachstumsmärkte Asiens und Südostasiens sind im Vergleich mit Werten von um die 40 Prozent der auslandsaktiven rheinland-pfälzischen Unternehmen bislang nur unterdurchschnittlich erschlossen.

Die Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise belasten weiterhin die aktuelle Geschäftssituation in vielen Auslandsmärkten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Erholung der Weltwirtschaft blicken die rheinland-pfälzischen Unternehmen für die kommenden Jahre aber wieder optimistischer in die Zukunft und erwarten eine deutliche Verbesserung ihrer Geschäfte in den wichtigsten Zielregionen, nicht zuletzt durch neue Chancen im veränderten Wettbewerbsumfeld.

Neben der allgemeinen konjunkturellen Situation, spielen auch unternehmensinterne Erfolgsfaktoren sowie die (wirtschafts-) politischen Rahmenbedingungen eine wesentliche Rolle für den Erfolg im Auslandsgeschäft. Wie die Umfrage ebenfalls zeigt, darf die Stärke der rheinland-pfälzischen Wirtschaft im Ausland nicht darüber hinwegtäuschen, dass in beiden Bereichen noch Verbesserungspotenzial besteht. Um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu stärken, müssen diese Potenziale durch die Unternehmen selbst sowie die politisch Verantwortlichen zielgerichtet ausgeschöpft werden.

Die zu beobachtende Belebung der auslandsorientierten Wirtschaftstätigkeit setzt schon jetzt wichtige Wachstumsimpulse. In Kombination mit den günstigen Geschäftsaussichten der heimischen Firmen in vielen Auslandsmärkten wird die starke Außenwirtschaft auch künftig der zentrale Wachstumstreiber in Rheinland-Pfalz sein.

Die komplette Studie steht unter www.ihk-koblenz.de
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