Mittwoch, 18. Juli 2018


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IHKs fordern: Energieagentur verschlanken

Trier, (lifePR) - Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz fordern die Landesregierung auf, die aktuelle Evaluation der Energieagentur Rheinland-Pfalz konsequent zur Neuausrichtung dieser Institution zu nutzen.

Im Mittelpunkt müsse dabei eine deutliche Verschlankung der Agentur stehen, sagt Tibor Müller, Federführer für den Bereich Energie bei der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. "Die Doppelstrukturen zu bestehenden Beratungsangeboten und zu privaten Anbietern sind - auch wegen der knappen Haushaltsmittel des Landes - vollständig und rasch aufzulösen", drängt Müller. Die IHKs schlagen weiter vor, die so freiwerdenden Finanzmittel für den dringend notwendigen Breitbandausbau zu nutzen.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz wurde im Sommer 2012 aus dem bestehenden Verein "EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz (EOR)" gegründet. Die Kapazität der Institution wurde dabei erheblich ausgeweitet, die Mitarbeiterzahl stieg von etwa 15 auf rund 60. Der finanzielle Bedarf der neuen Agentur hat sich hierdurch deutlich erhöht und beläuft sich nun auf über sieben Millionen Euro pro Jahr. Wegen der Vergrößerung entstanden zudem etliche Doppelstrukturen zu bestehenden Beratungsangeboten, beispielsweise denen der Industrie- und Handelskammern.

"Die Fehler, die 2012 bei der Gründung der Energieagentur gemacht wurden, müssen nun rasch behoben werden", sagt Müller. Eine Energieagentur mit 60 Mitarbeitern sei für ein kleines Land wie Rheinland-Pfalz einfach viel zu groß und belaste den sowieso schon knappen Haushalt unnötig.

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