Regionale Wirtschaft hält Kurs

IHK Südlicher Oberrhein präsentiert Ergebnisse ihrer Konjunkturumfrage zum Jahreswechsel 2011/12 - vorsichtiger Optimismus für das kommende Jahr

(lifePR) ( Freiburg, )
Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in der Region liest sich gut. Die Hälfte aller Unternehmen im Kammerbezirk bezeichnet ihre eigene Geschäftslage als gut. So das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Südlicher Oberrhein. Bei den Geschäftserwartungen für die nächsten zwölf Monate gehen satte 25 % der befragten Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung von einer Verbesserung der Lage aus, und das trotz Rekordergebnissen aus dem Vorjahr.

Der IHK-Konjunkturklimaindex fasst die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen zusammen und bewegt sich zwischen 0 und 200 Punkten. Der aktuelle Wert liegt bei 126 Punkten und deutet somit wie im Vorjahr weiter auf einen Expansionskurs hin. Dies zeigt auch die Personalplanung der Unternehmen in der Region: Jedes 5. Unternehmen beabsichtigt in den kommenden zwölf Monaten seine Beschäftigtenzahl auszuweiten, lediglich 7 Prozent rechnen mit einer Reduzierung.

Neben der Beschäftigung steigt auch die Investitionsbereitschaft wieder leicht an. Nachdem der Index im letzten Quartal 2011 erstmals seit 2 Jahren wieder gefallen war, steigt er zu Beginn des Jahres 2012 wieder leicht an. Besonders erfreulich ist, dass mit 27 Prozent mehr als ein Viertel der geplanten Investitionen der Kapazitätserweiterung dienen - ein starkes Zeichen, das die optimistische Grundhaltung der Unternehmen am Südlichen Oberrhein widerspiegelt.

Hinsichtlich der Beurteilung ihrer aktuellen Geschäftslage sind das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie die Dienstleistungsbranche die Spitzenreiter der aktuellen Umfrage. Im Hotel- und Gaststättengewerbe bezeichnen 58 Prozent ihre Lage als gut, weitere 39 Prozent mit befriedigend und nur 3 Prozent als schlecht: Ein neues Allzeithoch! 

Die Geschäftserwartungen für die kommenden 12 Monate sind in den Industrieunternehmen besonders optimistisch. Über ein Drittel der Befragten erwartet eine verbesserte wirtschaftliche Entwicklung. Vor dem Hintergrund des bereits erreichten sehr hohen Niveaus ist dieser Wert besonders erfreulich. Auch die Erwartungen an die Beschäftigungsentwicklung deutet auf moderate Beschäftigungszuwächse.

Versorgungssicherheit hat in der Energiepolitik oberste Priorität

In einer Sonderumfrage wurden die Unternehmen darüber hinaus um eine Bewertung der Energiewende gebeten. Dabei zeigt sich, dass die Versorgungssicherheit in Bezug auf Strom für 81 Prozent der Unternehmen eine unabdingbare Voraussetzung wirtschaftlichen Handels und damit nicht verhandelbar ist. Nur 19 Prozent der Unternehmen könnten sich vorstellen, zeitlich begrenzt elektrische Lasten zu reduzieren oder zu verschieben.

Hingegen ist fast die Hälfte aller Unternehmen bereit, einen um 10 Prozent erhöhten Strompreis zu zahlen, um die Entwicklung alternativer Energien voran zu treiben. Angesichts der hohen und weiter steigenden Energiepreise plant schon jetzt mehr als jedes 4. Unternehmen im laufenden Jahr seine Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz zu verstärken.

Fachkräfteversorgung als strategisches Handlungsfeld

Mehr als jedes dritte Unternehmen sieht inzwischen im Fachkräftemangel einen Risikofaktor für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg. Laut einer aktuellen Prognose der IHK fehlen der Region Südlicher Oberrhein bis Ende 2014 bis zu 30.000 Fachkräfte. Zu diesem Thema startet die IHK unter ihren Mitgliedsunternehmen in Kürze eine Sonderumfrage, um Betriebe und konkrete unbesetzte Stellen zu identifizieren, die in die derzeit laufenden Aktivitäten der Kammer zur Fachkräftegewinnung im In- und Ausland eingebunden werden können.
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