Schnellere Genehmigungen schonen das Klima

Umweltausschuss der IHK Ostbrandenburg beziffert Klimaschädigung durch verzögerte Genehmigungsverfahren

(lifePR) ( Frankfurt (Oder), )
Immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren müssen in der gesetzlichen Frist von 90 Tagen durchgeführt werden. Diese Forderung stellen die Mitglieder des Umweltausschusses der IHK Ostbrandenburg. Sie weisen am Beispiel der Windenergie konkret nach, dass lange Genehmigungsverfahren nicht nur negative ökonomische Folgen haben. "Für jeden Tag, den ein beantragtes Windrad keinen Strom produziert, muss der Bedarf aus anderen Quellen gedeckt werden", erklärt IHK-Umweltausschuss-Vorsitzender Gerhard Gensicke. "Diese anderen Quellen produzieren den benötigten Strom im Schnitt mit einem Kohlendioxidausstoß von deutlich mehr als 7.000 Kilogramm pro Tag."

Der Umweltausschuss erarbeitete ein Argumentationspapier auf der Basis tatsächlich verzögerter Genehmigungen für Windkraftanlagen in der Uckermark. Diese Verzögerungen verursachten klimaschädliche CO2-Emissionen in Höhe von mehr als 20.000 Tonnen.

Die Mitglieder des IHK-Umweltausschusses verlangen deshalb eine bessere personelle und technische Ausstattung der Genehmigungsverfahrensstellen.

Die Analyse der Folgen verzögerter Genehmigungsverfahren wurde mit Beginn dieser Woche an die Brandenburger Umweltministerin, den Leiter des Landesumweltamtes und die Mitglieder des Umweltausschusses des Landtages gesandt.

Im Umweltausschuss der IHK Ostbrandenburg arbeiten Unternehmer ehrenamtlich für die umweltpolitische Interessenvertretung der Wirtschaft im Kammerbezirk
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