IHK fordert Planungssicherheit im Nahverkehr

(lifePR) ( Pforzheim, )
Am kommenden Montag entscheidet der Kreistag in Calw über die Ent-wicklung der Qualität im Nahverkehr des Landkreises. Zur Diskussion steht das von den Busunternehmern zusammen mit dem Landkreis entworfene Modell des "Calwer Wegs", mit dem eine Verbesserung der Angebotsstruk-tur für die Nahverkehrskunden erreicht werden soll. In einem Brief an die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen hat die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) die Verantwortlichen darin bestärkt, die Ko-operation zwischen Verwaltung und Unternehmen bei der Nahverkehrs-entwicklung fortzusetzen. Dabei sei es auch wichtig, so die IHK, dass den Unternehmen der notwendige Spielraum gegeben werde, die Konzepte weiter zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehört auch eine entspre-chende Planungssicherheit für die Betriebe.

Investitionen in komfortablere und umweltfreundlichere Busse, qualifiziertes Personal, neue Linienkonzepte und den Ausbau des Angebotes müssen wirtschaftlich vertretbar gestaltet werden. Die Beschlussvorlage sehe aber derzeit noch vor, dass die Investitionen und das Engagement der Un-ternehmen teilweise bereits ab 2012 seitens der Behörde wieder in Frage gestellt wird. Die IHK hat sich daher an die Fraktionsvorsitzenden gewandt und dafür geworben, den Unternehmen die vom Gesetzgeber vorgesehene reguläre Planungssicherheit von acht Jahren zuzugestehen.

Der Busverkehr im Landkreis Calw steht vor großen Herausforderungen: Der Rückgang der Schülerzahlen, die Diskussion über den Bestand der Schulstandorte sowie die Kostenentwicklung müssen bewältigt und zugleich soll das Angebot für die Kunden weiter verbessert werden. Die Bus-unternehmen im Landkreis Calw haben hierzu Lösungsvorschläge gemacht. Damit diese aber auch zum gewünschten Erfolg führen, ist es ent-scheidend, ob die Unternehmen ihre jahrzehntelange Erfahrung und die Nähe zum Kunden mit einbringen können.
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