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Pressemitteilung BoxID: 425016 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
  • Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold
  • Leonardo-da-Vinci-Weg 2
  • 32760 Detmold
  • https://www.detmold.ihk.de/
  • Ansprechpartner
  • Renate Dahmen
  • +49 (5231) 7601-23

Schleppende Geschäfte

(lifePR) (Detmold, ) Die 114 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis Mai 2013 2,1 Milliarden Euro. "Das ist ein Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum", stellt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe), fest. "Während der Export leicht zulegte, sank die Inlandsnachfrage um 3,7 Prozent", erklärt Martens die Hintergründe dieser Entwicklung. Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, liegt in Lippe bei 47,3 Prozent, NRW erreicht "nur" 44,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg um knapp ein Prozent auf fast 24.000 Personen an.

Eine überdurchschnittliche Wachstumsrate meldet die Nahrungs- und Futtermittelindustrie mit plus 4,8 Prozent. In der Elektrotechnik, Lippes größter Einzelbranche, konnte ein Wachstum von zwei Prozent erwirtschaftet werden. In beiden Branchen wurde die schwächelnde Inlandsnachfrage vom boomenden Export übertroffen. Auch das Holzgewerbe informierte über ein Umsatzplus.

Unter zweistelligen Schrumpfungsraten leiden die Metall- und Druckindustrie. Die Chemische Industrie, der Maschinenbau und die Möbelindustrie informieren ebenfalls über starke Umsatzrückgänge.

Trotz Umsatzrückgängen wurde die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der lippischen Industrie leicht erhöht. Insbesondere die chemische Industrie stellte gut sieben Prozent mehr Personal ein. Die Kunststoffindustrie beschäftigte von Januar bis Mai 2013 fast drei Prozent mehr Arbeitnehmer. In der Elektrotechnik finden aktuell 8.573 Personen (+1,3 Prozent) einen Arbeitsplatz.