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Pressemitteilung BoxID: 274276 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
  • Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold
  • Leonardo-da-Vinci-Weg 2
  • 32760 Detmold
  • https://www.detmold.ihk.de/
  • Ansprechpartner
  • Renate Dahmen

Lippische Industrie: Zweistelliges Wachstum

(lifePR) (Detmold, ) Das verarbeitende Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftete von Januar bis Oktober 2011 4,3 Mrd. Euro. Der Gesamtumsatz in den 110 meldepflichtigen Betrieben stieg somit um 13,4 Prozent (NRW +12,6 Prozent). "Die Entwicklung der lippischen Wirtschaft befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Allerdings mussten im September und Oktober Umsatzrückgänge verkraftet werden", kommentiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) die aktuellen Zahlen. Die Zunahme des Auslandsgeschäftes war mit einem Plus von 15,7 Prozent weit höher als der Anstieg des Inlandsumsatzes (+11,5 Prozent). Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandumsatzes am Gesamtumsatz, lag mit 45,6 Prozent über der Exportquote des Landes Nordrhein-Westfalen (43,2 Prozent).

Die lippische Industrie bot 23.214 Beschäftigten im Durchschnitt der ersten zehn Monate einen Arbeitsplatz (+1,9 Prozent, NRW +1,7 Prozent).

Erfolgreichste Einzelbranche mit einer Zunahme des Gesamtumsatzes um 25,1 Prozent war die Kunststoffindustrie. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 5,7 Prozent auf 2.930 Personen an. Auch die Elektrotechnik, Lippes größte Einzelbranche, konnte sich mit einem Plus von 17,8 Prozent erfolgreich am Markt behaupten. Der Mitarbeiterstab stieg um 6,8 Prozent auf 7.934 Arbeitnehmer. Im Maschinenbau belief sich das Umsatzplus auf 10,6 Prozent. Dieses Wachstum war allein vom Inland getragen, das Auslandsgeschäft lag nur leicht über dem Vorjahresniveau. In der chemischen Industrie belief sich die Steigerungsrate auf 6,8 Prozent. In dieser Branche war das Wachstum nahezu ausschließlich vom Export dominiert. Die einzige Branche, die über Rückgänge informieren musste, war die Möbelindustrie. Der Gesamtumsatz ging um 4,3 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten sank um 2,7 Prozent. 2.200 Personen sind in der lippischen Möbelindustrie beschäftigt. Hinzu kommen 850 Personen im Holzgew erbe, das ein Umsatzplus von 7,1 Prozent verbuchen konnte.