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Pressemitteilung BoxID: 387156 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
  • Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold
  • Leonardo-da-Vinci-Weg 2
  • 32760 Detmold
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Industrieumsätze stagnieren

(lifePR) (Detmold, ) In den 117 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten wurde im vergangenen Jahr insgesamt ein Umsatz von 5,1Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit wurde das Vorjahresniveau gerade erreicht.

"Punkten konnte die lippische Industrie auf ausländischen Märkten. Der Export stieg um 2,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro", erläutert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) die aktuellen Zahlen. Dieses Wachstum wurde jedoch aufgezehrt durch den Rückgang der Binnennachfrage um 2,3 Prozent. Hintergrund für diese Entwicklung war der Umsatzeinbruch im Dezember von dem sämtliche Branchen in Lippe betroffen waren, ergänzt Martens. Eine Ausnahme bildete die Möbelindustrie.

Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, lag mit 46,5 Prozent unverändert auf hohem Niveau und weit über dem Landesdurchschnitt (NRW 43,5 Prozent).

Die höchste Wachstumsrate im abgelaufenen Jahr erzielte der Maschinenbau mit 14,2 Prozent. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsgeschäfte wuchsen zweistellig. In der Metallindustrie nahm der Umsatz um neun Prozent zu. Dieses Umsatzplus wurde allein von der Binnennachfrage getragen.

In Lippes größter Einzelbranche, der Elektroindustrie, sank der Umsatz um 1,2 Prozent unter Vorjahresniveau. Ursache dafür war die schlechte Inlandsnachfrage, die durch das Plus im Export nicht ausgeglichen werden konnte. Die zweitwichtigste Branche in Lippe, die Kunststoffindustrie, verbuchte eine Umsatzzunahme von vier Prozent.

Umsatzeinbrüche meldeten die Möbelindustrie (- 4 Prozent) und die chemische Industrie (- 7,8 Prozent).

Erfreulich entwickelte sich die Beschäftigtenzahlen: 23.990 Personen fanden in der lippischen Industrie einen Arbeitsplatz, das waren 3,2 Prozent mehr (NRW +1,6 Prozent) als im gleichen Vorjahreszeitraum. Viele Branchen stellten neues Personal ein, um sich den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Einen Personalabbau meldeten die Möbelindustrien, die chemische Industrie und Druckereien.