IHK Lippe zu Detmold appelliert an Rat der Stadt Lage

Ortsumgehung um Lage komplett weiterplanen

(lifePR) ( Detmold, )
Die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) appelliert an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, sich für eine zügige Umsetzung der gesamten Ortsumgehung um Lage stark zu machen. Von einer Aufteilung der Maßnahme in zu viele verschiedene Teilabschnitte hält die Kammer nichts. Nur durch die vollständige Realisierung der Umgehungsstraße könne eine echte Entlastung der Innenstadt erreicht werden. Außerdem könne nur so ein besserer Fluss großräumiger Verkehre erzielt werden. "Die Ortsumgehung um Lage ist das zentrale Verkehrsprojekt in Lippe mit einem enorm hohen Nutzen-Kosten-Verhältnis", macht der IHK-Hauptgeschäftsführer, Axel Martens, deutlich. Sie sei für die Erschließung der gesamten Region und auch für die Wirtschaft wichtig.

Seit Jahrzehnten werde in Lage um eine Ortsumgehung (B 239 neu) gerungen. Jetzt müsse der Knoten endlich durchgeschlagen werden, so die IHK. Das vorliegende Straßen- und Wegekonzept sei ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Nach Information der IHK sei eine durchgängige Planung der B 239 von der Bundesstraße 239 alt Detmolder Straße über die Bundesstraße 66 Bielefelder Straße bis zur Bundesstraße 239 alt Schötmarsche Straße/Düwelsmühle zudem mit dem Bund und dem Land abgestimmt und sollte schon deshalb weiter verfolgt werden. Ansonsten gebe es weitere Verzögerungen. "Ich hoffe nicht, dass das jemand will", kommentiert Martens mit Blick auf die anstehende Ratsentscheidung in Lage. Er hat zwar Verständnis für die Anwohner entlang der geplanten Trasse. Es reiche aber nicht, das Projekt nur durch die lokale Brille zu betrachten. "Wir müssen das Gesamtnetz an Straßen in Lippe im Blick behalten", so Martens. Deshalb müsse man auch die baldige Fortführung der Folgeabs chnitte nach Norden von der Düwelsmühle bis zur Ostwestfalenstraße und nach Osten in Richtung Lemgo durch den Lagenser Stadtrat unterstützen.

Aufgrund der knappen Mittel konzentrierten sich Bund und Land bereits seit einigen Jahren auf wenige Projekte. Nach Ansicht der IHK haben dabei nur Maßnahmen eine Chance, die so effizient wie möglich geplant und vor allem auch von den Kommunen mitgetragen werden. "Wir brauchen ein klares Bekenntnis des Stadtrates in Lage zur B 239 neu. Uneinigkeit geht zu Lasten der Innenstadt in Lage und auch zu Lasten der Unternehmen in und um Lage. Darüber sollte sich die Kommunalpolitik bewusst sein", mahnt Martens.
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