Bundesregierung beschließt Maßnahmenpaket zum Bürokratieabbau

Vorschläge der IHK-Organisation werden aufgenommen

(lifePR) ( Detmold, )
Das Bundeskabinett hat am 14.12.2011 ein Maßnahmenpaket zum Bürokratieabbau beschlossen, mit dem das Abbauziel von minus 25 Prozent erreicht wird. "Die IHK-Organisation hatte den Prozess mit zahlreichen Vorschlägen zum Bürokratieabbau unterstützt", so Svenja Jochens, Justitiarin der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK).

Zu den wichtigsten Veränderungen zählt u. a. die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen von zehn auf fünf Jahre. Auch das E-Government-Gesetz mit Erleichterungen im elektronischen Schriftverkehr und der Optimierung der Meldeverfahren in der sozialen Sicherung kann zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu weniger Bürokratie werden. "Allerdings müssen die Beschlüsse erst noch umgesetzt werden", so Jochens weiter.

Betrugen 2006 die Bürokratiekosten noch 50 Milliarden Euro pro Jahr, so hat die Bundesregierung bislang Entlastungen in Höhe von 10,9 Milliarden Euro umgesetzt. Größter Brocken hier ist die steuerrechtliche Gleichbehandlung von elektronischen Rechnungen und der Papierform. Allein dies hat ein Entlastungspotenzial von bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr. Mit den neuerlichen Maßnahmen zum Bürokratieabbau in einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro pro Jahr schließt die Bundesregierung jetzt die Lücke zur Erreichung des 2006 beschlossenen Zieles von minus 25 Prozent. Damit werden insgesamt Entlastungen für die Wirtschaft in Höhe von 12,5 Milliarden Euro pro Jahr erreicht.
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