Freitag, 20. Juli 2018


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Berufliche Kompetenzen ohne Zeugnisse sichtbar machen

IHK-Projekt VALIKOM gestartet

Halle (Saale), (lifePR) - Berufserfahrungen jenseits der formalen Bildung einheitlich belegbar und vergleichbar zu machen, dies ist das Ziel des neuen Projekts „Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen“ (VALIKOM) der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK). Es sollen Standards entwickelt und erprobt werden, mit denen sich im Arbeitsleben relevante Kompetenzen bewerten lassen. Dabei geht es um solche, die außerhalb geregelter Bildungsprozesse erworben wurden und bisher nicht mit entsprechenden Zeugnissen belegt werden können. Neben der IHK Halle-Dessau sind drei weitere Industrie- und Handelskammern, vier Handwerkskammern, der Westdeutsche Handwerkskammertag und das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität Köln beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Kammer-Verbundprojekt.

„Mit VALIKOM wollen wir Kompetenzen beruflich Erfahrener sichtbar machen und damit ihren Aufstieg und ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern“, sagt Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Halle-Dessau. Denn bisher stehen nicht wenige Arbeitnehmer in Deutschland vor dem Problem, dass sie ihre beruflichen Kompetenzen nicht adäquat nachweisen können. „Beispielsweise können Kenntnisse über die Lernergebnisse aus formalen Bildungsprozessen hinaus gehen“, erklärt Dr. Danek weiter. „Zudem gibt es Personen, die aus vielfältigen Gründen gänzlich ohne formale Berufsqualifikation bleiben, im Arbeits- und Erwerbsleben aber berufliche Kompetenzen erworben haben.“ VALIKOM will diesem Personenkreis ein kammereinheitliches Angebot unterbreiten.

Im Rahmen des dreijährigen Projekts werden Standards, Verfahren und Instrumente entwickelt, praktisch erprobt und angepasst, um solche berufsrelevanten Kompetenzen abschlussbezogen festzustellen und zu belegen. VALIKOM orientiert sich dabei an bestehenden Berufsbildern und dem tatsächlichen Bedarf in den Unternehmen. Am Ende des Projekts wird ein ausführlicher Handlungsleitfaden mit Verfahrensbeschreibung, Instrumenten, Validierungszertifikat und Empfehlungen stehen. Diese Dokumentation bildet dann die Grundlage für einen weiterführenden Dialog.

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