Samstag, 27. Mai 2017


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IHK: Firmen müssen Offenlegungspflichten beachten

(lifePR) (Essen, ) Vielen Unternehmen in Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Essen drohen derzeit Geldbußen, weil sie Ihre Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2008 nicht rechtzeitig veröffentlicht haben, so die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK). Bundesweit sind ca. 200.000 Unternehmen betroffen.

Das Bundesamt für Justiz wird die Ordnungsgeldverfahren ca. Ende März einleiten. Im Handelsregister eingetragene Unternehmen müssen seit 2007 Ihre Bilanzen nicht mehr bei den Amtsgerichten, sondern bei der Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft in Köln für die dortige Veröffentlichung im Internet einreichen, sonst drohen Geldbußen bis zu 25.000 Euro. Die Jahresabschlüsse sind beim Bundesanzeiger Verlag unter www.ebundesanzeiger.de elektronisch einzureichen.

Die IHK: "Die Frist zur Einreichung der Jahresabschlüsse für 2008 ist zwar bereits zum Jahresende 2009 abgelaufen, aber säumige Betriebe haben derzeit noch die Möglichkeit, ein Verfahren und die damit verbundenen Kosten zu vermeiden, wenn die Unterlagen nun nachgereicht werden."

In einem ersten Schritt werden nun ab Ende März säumige Firmen vom Bundesamt für Justiz kostenpflichtig abgemahnt mit einer Frist von sechs Wochen, um die Unterlagen nachzuliefern. Erfolgt dies auch dann nicht, kann das Bundesamt ein Ordnungsgeld von mindestens 2.500 und maximal 25.000 Euro festsetzen.

Sinn dieser Regelung und der Sanktionen ist der Gedanke des Gesetzgebers, dass Kunden und Verbraucher sich so leichter über die Unternehmenssituation von Vertragspartnern informieren können, so die IHK.

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