Montag, 25. September 2017


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1. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur zeigt Bedeutung des Standorts Frankfurt

Frankfurt, (lifePR) - Mit dem 1. Frankfurter Symposiums für Digitale Infrastruktur haben die IHK Frankfurt am Main und Branchenvertreter aus der Informations- und Telekommunikationswirtschaft das Thema "Digitale Infrastruktur" auf die öffentliche Agenda gesetzt. Bei der Veranstaltung mit 200 Teilnehmern zusammen mit dem Rechenzentrumsbetreiber Interxion sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt: "Zahlreiche visionäre Unternehmer haben dafür gesorgt, dass Frankfurt in wenigen Jahren zur Metropolregion der digitalen Infrastruktur geworden ist." So konnte sich Frankfurt in Wechselwirkung mit anderen entscheidenden Parametern zu einem interessanten Standort für eine Vielzahl von Branchen, beispielsweise Banken und Games-Produzenten entwickeln. Um weiterhin in der ersten Liga mitspielen zu können, müssten die digitalen Netze jedoch schneller ausgebaut werden. "Wir müssen gemeinsam die Ressourcen bündeln: Unsere Stromnetze müssen mitwachsen und wir benötigen wettbewerbsfreundliche Konzepte im Umgang mit Daten. So kann es uns gelingen die Wachstumspotenziale weiterhin optimal zu nutzen", betonte Dr. Müller.

Dass Frankfurt zu den weltweit führenden Märkten für Rechenzentrumsdienstleistungen zählt, belegt eine Studie der Goethe-Universität. "Unternehmen wissen den Standort Frankfurt zu schätzen. Sie sehen in der hohen Verfügbarkeit und Stabilität des Rechenzentrumbetriebs einen wesentlichen Standortvorteil", sagte Prof. Dr. Roman Beck, Goethe-Universität, bei der Vorstellung der Studie "Wertschöpfung in digitalen Netzen". Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH betonte: "Frankfurt hat mit einer solchen Bündelung von Colocation-Ressourcen und Glasfasernetzen ein nicht replizierbares Alleinstellungsmerkmal." Nun sei es an der Zeit, dieses auch über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

Neben den zahlreichen engagierten Unternehmen sei es insbesondere Frankfurts exponierter Lage zu verdanken, dass der Datenfluss über Frankfurt geleitet wird. "Den Umweg über Amsterdam oder London braucht man nicht gehen. Die Stadt liegt soweit im Osten, dass Osteuropa und Asien ihren Datenverkehr über Frankfurt abwickeln", sagte Harald Summa, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V..

Dass es in ländlichen Gebieten Hessens immer noch so genannte "weiße Flecken" d.h. mit Breitbandanschlüssen unterversorgte Gemeinden gibt, darauf verwies Dr. Rudolf Kriszeleit, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa. "Unser Ziel ist es, bis Ende 2011 alle bestehenden Versorgungslücken zu schließen. Es muss in Hessen eine Grundversorgung - und zwar überall geben", sagte Dr. Kriszeleit.

"Wir müssen enger zusammenrücken und uns in einigen Bereichen wie beispielsweise im Energie-Sektor stärker engagieren", sagte Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt. Denn die energieintensive Informations- und Telekommunikations-Branche benötigt stabile Netze und kostengünstige Stromversorgung."

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