Donnerstag, 21. September 2017


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Millionenschäden durch Nachlässigkeit

Unternehmer müssen Verjährung beachten

Erfurt, (lifePR) - Vor dem 31. Dezember sollte jeder Gewerbetreibende seine ausstehenden Forderungen sorgfältig auf drohende Verjährung prüfen, rät die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Dies betreffe ausstehende Zahlungen aus der Lieferung von Waren oder auch Ansprüche aus verrichteten Arbeiten und Dienstleistungen, wie Reparaturen, Transporten oder Bauarbeiten.

"Forderungen werden oft nicht rechtzeitig geltend gemacht, weil die Unternehmer mit der Verfolgung zu nachlässig umgehen oder die Verjährungsvorschriften nicht beachten" nennt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die Ursachen für alljährliche Verluste in Millionenhöhe. Die Regelverjährungsfrist betrage seit dem 1. Januar 2002 drei Jahre. Der Fristlauf beginne mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden sei. "Damit drohen am 31. Dezember 2009 insbesondere Forderungen aus dem Jahr 2006 zu verjähren", warnt Grusser.

Als Mittel den Eintritt der Verjährung zu vermeiden, empfiehlt die IHK Erfurt, noch bis zum Jahresende Klage einzureichen oder einen gerichtlichen Mahnbescheid zu beantragen und zuzustellen. Außergerichtliche Mahnungen dagegen hemmten die laufende Verjährung nicht.

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