Sonntag, 19. August 2018


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Außenwirtschaftsumfrage 2011 der Sächsischen Wirtschaftskammern

Chemnitz/Dresden/Leipzig, (lifePR) - .
- Österreich und Schweiz dominieren sächsisches Auslandsgeschäft
- fast zwei Drittel aller Exporte gehen nach Europa
- Russland ist Zukunftsmarkt Nr. 1

700 sächsische Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Handwerk beteiligten sich im März 2011 an einer Außenwirtschaftsumfrage der Sächsischen Wirtschaftskammern.

Wichtigste Auslandsmärkte

Österreich und die Schweiz dominieren mit 220 bzw. 187 Nennungen deutlich die Liste der derzeit wichtigsten Auslandsmärkte. Unter den 20 am häufigsten genannten Auslandsmärkten finden sich allein 15 europäische Länder. (siehe Grafik „Wichtigste Auslandsmärkte“) Damit decken sich die Unternehmensaussagen mit den Werten des Statistischen Landesamtes Sachsen, wonach im Jahr 2010 allein 61,4 % (15,3 Mrd. €) der Gesamtexporte (24,9 Mrd. €) auf Europa entfielen.

Wichtigste Zukunftsmärkte

Befragt nach den wichtigsten Zukunftsmärkten rangiert bei den Unternehmen Russland auf Position 1, gefolgt von Österreich und der Schweiz. Die USA und China werden ebenfalls verstärkt in die Export-Planungen einbezogen und überflügeln bei den Prognosen Polen, Frankreich und Tschechien, die momentan noch eine größere Rolle spielen. (siehe Grafik „Wichtigste Zukunftsmärkte“)

Wichtigste Voraussetzungen

Bei der Erschließung von Auslandsmärkten dreht sich alles um die Suche und die Auswahl verlässlicher Geschäftspartner. Für 65 % der befragten Unternehmen gehört dies zu den wichtigsten Themen bei der Vorbereitung internationaler Geschäfte. Auf der Prioritätenliste folgen verlässliche Branchen- und Länderinformationen sowie Informationen zum jeweiligen Zoll- und Exportkontrollrecht, zur Art und Weise von Zahlungsabwicklungen und zu vertragsrechtliche Rahmenbedingungen.

Hilfreiche Unterstützungen

Jedes zweite befragte Unternehmen nimmt bei seinen Auslandsgeschäften externe Unterstützung in Anspruch. Die Kompetenzen der Wirtschaftskammern, insbesondere auf den Gebieten Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, Bearbeitung von Außenhandelsdokumenten, ausländisches Wirtschaftsrecht sowie Förderung und Finanzierung, aber auch beider Organisation und Betreuung von Firmengemeinschaftständen auf Messen sowie von Unternehmerreisen und Kooperationsbörsen werden von den Unternehmen nicht nur intensiv in Anspruch genommen, sondern auch als sehr hilfreich eingeschätzt.

"Wir freuen uns über diesen Zuspruch." kommentiert Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden das positive Unternehmensvotum. "Um den wachsenden internationalen Verflechtungen Rechnung zu tragen, werden die Sächsischen IHKs und HWKs die Unterstützung ihrer Mitglieder auf außenwirtschaftlichem Gebiet weiter ausbauen. Das Augenmerk richten wir dabei sowohl auf eine stärkere Orientierung auf die Wachstumsmärkte als auch auf eine Verbesserung der fachlichen Beratung." so Hamann weiter.

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