Junge Talente fördern und in der Region halten

Prüfer- und Ausbildertag 2010 der IHK Cottbus

(lifePR) ( Cottbus, )
Zum 4. Prüfer- und Ausbildertag der Industrie- und Handelskammer Cottbus haben sich in der Cottbuser Messehalle am 6. Juli 2010 mehr als 300 Prüfer und Ausbilder aus Unternehmen sowie Berufsschulen der Region zu neuen Trends und den aktuellen Herausforderungen der Berufsausbildung ausgetauscht.

Die IHK Cottbus nutzte den Anlass, um allen Ausbildern und ehrenamtlich tätigen Prüfern Dank zu sagen. "Die Arbeit unserer Kammer lebt von Ihrer Mitwirkung", so IHK-Präsident Ulrich Fey in seiner Begrüßungsrede. "Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass das duale System weltweit ein Garant für hervorragend ausgebildeten Fachkräftenachwuchs ist."

Rund 1.000 Prüferinnen und Prüfer aus den Betrieben und Berufsschulen sind derzeit ehrenamtlich für die IHK Cottbus tätig - im Bereich der Abschluss- und Zwischenprüfungen im dualen System, der Fortbildungs- sowie Sachkundeprüfungen. Sie betreuen rund 8.400 junge Menschen, die jährlich ihre Prüfungen bei der IHK Cottbus ablegen.

Ein zentrales Thema des Ausbildertages waren die Folgen der Bevölkerungsentwicklung auf die Wirtschafts- und Arbeitswelt. Dazu sagte der Referent und Demografie-Experte Dr. Daniel Dettling von der Zukunftsinstitut GmbH: "Der demografische Wandel fordert insbesondere die Region Cottbus heraus. Es droht eine drastische Lücke von Fachkräften und damit der wirtschaftliche Niedergang. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollten sich daher schnellstmöglich zu einem Bündnis für die Region zusammen schließen und das nach wie vor bestehende enorme Potenzial an Talenten in der Region gezielter als bislang fördern. Cottbus hat alle Chancen, eine Region der Talente zu werden." Die 1998 von dem Soziologen Matthias Horx gegründete Zukunftsinstitut GmbH prägt als einer der einflussreichsten Think-Tanks die Trend- und Zukunftsforschung maßgeblich.

Auch ganz praktische Fragen der beruflichen Bildung wurden besprochen. So schilderte Sigrid Bernardi von bbt.Bernardi Beratung und Training, wie der Faktor Mensch eine Prüfung entscheidend mit beeinflusst.

Stand und Perspektiven der Bundeseinheitlichkeit von IHK-Prüfungen erläuterten Dr. Wolfgang Vogel, Geschäftsführer der AkA und Jürgen Siegle, Geschäftsführer der PAL. Die AkA (Aufgabenstelle für kaufmännische Abschluss- und Zwischenprüfungen Nürnberg) und die PAL (Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle Stuttgart) erstellen die bundesweiten Prüfungsaufgaben in den kaufmännischen sowie in den gewerblich-technischen Berufen.

Dr. Franz Schapfel-Kaiser vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) beschrieb das Verfahren, wie ein neuer Beruf entsteht - von der ersten Idee bis zur fertigen Ausbildungsordnung.
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