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Die DRK Kita "Märchenland" aus Treuen, Oststraße 88 wird "Haus der kleinen Forscher"

Kita-Auszeichnung "Märchenland" in Treuen am Mittwoch, den 06. Juni 2012 um 10.00 Uhr

Chemnitz, (lifePR) - Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter. Das Ziel besteht darin Naturwissenschaften, Mathematik und Technik für Kinder in Kitas erlebbar zu machen und damit frühkindliche Bildung zu fördern. Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz fungiert für die Regionen Chemnitz, Zwickau Land und Vogtland als Netzwerkpartner und direkter Ansprechpartner vor Ort.

Als 20. Kita in der Netzwerkregion der Industrie- und Handelskammer Chemnitz erhält die DRK Kita "Märchenland" aus Treuen die Auszeichnung "Haus der kleinen Forscher". Die Kita wird ausgezeichnet aufgrund ihres Engagements bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik.

Unter anderem haben die Kinder eine ganze Woche Experimente rund um den Körper gemacht und dabei festgestellt, der Mensch kann sehen, tasten, schmecken, hören und riechen. Bei diesem Projekt haben die Kinder die Welt durch bunte Folien gesehen, haben den Inhalt der Tastsäckchen erforscht, den unterschied zwischen süß, sauer und salzig herausgefunden, könnten Lieder gurgeln und Kräuter selbst ernten und riechen und an einer Messlatte festgestellt wie groß jeder ist Diese Auszeichnung können alle Kitas in Deutschland erhalten, die als Mitglied eines lokalen Netzwerks der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" regelmäßig mit den Kindern experimentieren und naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen fest in ihr Angebot einbinden.

Frühkindliche Entdeckerlust entfalten

"Durch ihre Beobachtungen und Fragen lernen Kinder spielerisch, welche naturwissenschaftlichen Phänomene ihren Alltag bestimmen. Wir freuen uns, dass immer mehr Kitas erkennen, wie wichtig es ist, die Freude am Lernen und Forschen bereits bei den Kleinsten zu fördern", erklärt Christina Mersch, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung "Haus der kleinen Forscher".

In Kitas, die einem lokalen Netzwerk der Stiftung angehören, experimentieren die Mädchen und Jungen mit alltäglichen Materialien wie Trinkhalmen, Pipetten, Trichtern, Knete und Luftballons. Beim Experimentieren und beim Sprechen über die beobachteten Phänomene werden Naturwissenschaften und Technik für die Kinder erfahrbar. Daneben erwerben sie auch Sprach-, Lern- und Sozialkompetenzen und können ihre feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.

Über die Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fachkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Gegründet wurde die Stiftung auf Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Initiatoren der Stiftung

Aktive Nachwuchsförderung in allen Lebensphasen ist ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Dazu gehört zum Beispiel eine strukturierte Doktorandenausbildung, das Programm der Helmholtz-Nachwuchsgruppen oder die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte. Die Gemeinschaft betreibt bereits 23 Schülerlabore, die jedes Jahr rund 45.000 Schülerinnen und Schüler nutzen. Mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert die Helmholtz-Gemeinschaft frühkindliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich.

Die internationale Unternehmensberatung McKinsey & Company engagiert sich seit 2001 für ein besseres Bildungssystem in Deutschland. Dafür gründete das Unternehmen die Initiative "McKinsey bildet.", deren Arbeitsschwerpunkt seit 2005 die frühkindliche Bildung ist. McKinsey fordert ein Milliardenprogramm für eine bessere Betreuung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, mehr Chancengerechtigkeit sowie eine Höherqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern.

Der Siemens Stiftung investiert in Bildungsprojekte, um Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und soziale Mobilität zu ermöglichen. Dabei fördert sie insbesondere in Europa und Lateinamerika die technisch-naturwissenschaftliche Bildung. Mit der Unterstützung des "Hauses der kleinen Forscher" möchte die Siemens Stiftung Kindern möglichst früh den spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaft und Technik ermöglichen. Denn diese Kompetenzen benötigt unsere Gesellschaft dringend, um die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu meistern.

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, über 265 Millionen Euro ausgeschüttet (Stand: 31. Januar 2011). Gefördert werden gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Ausbreitung des Angebots des "Hauses der kleinen Forscher" finanziell und ermöglicht damit eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung in den Kitas für eine bessere naturwissenschaftliche und technische Bildung unserer Kinder.

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