Samstag, 21. April 2018


  • Pressemitteilung BoxID 524820

Der Arbeitsmarkt zwischen Einstellungshindernissen und Fachkräftebedarf - Ergebnisse einer IHK-Unternehmensbefragung

Chemnitz, (lifePR) - Obwohl der Beschäftigungsaufbau momentan ins Stocken kommt, stellt der Fachkräfteengpass mehr und mehr Unternehmen vor Probleme. Viele Unternehmen setzen deshalb auf mehr Ausbildung und die Steigerung der eigenen Attraktivität als Arbeitgeber.

Ohne konjunkturelle Impulse wird die Beschäftigung im nächsten Jahr sinken. Nicht nur die in schwächeren Konjunkturaussichten, sondern auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 führen in einigen Branchen zu einer verhaltenen Einstellungsbereitschaft oder zu einem Personalabbau. Gleichzeitig nimmt der Bedarf an Fachkräften infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Spezialisierung in der Arbeitswelt zu. Um beim Rennen um Fachkräfte zu punkten, wollen viele Unternehmen stärker als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Es sind Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Einstellung ältere Mitarbeiter geplant. Vor allem mittlere und größere Unternehmen bilden ihre Fachkräfte verstärkt selbst aus und intensivieren ihre Bemühungen bei der Aus-und Weiterbildung.

Unterstützung für die angesprochenen Themen der Personalarbeit finden Unternehmen beim Personalcoach der IHK Chemnitz (Frau Günther 0371 6900 1232).

Weitere wichtigste Ergebnisse der IHK-Unternehmensbefragung zum Thema Beschäftigung:

- 14 % der Unternehmen beabsichtigen einen Beschäftigungsabbau. 13 % wollen mehr Personal einstellen. Vor allem der Handel und die konsumnahen Dienstleister planen einen Personallabbau.
- Jedes dritte (Vorjahr: 20%) Unternehmen kann seine offenen Stellen länger als zwei Monate nicht besetzen. Auf 1.000 Beschäftigte kommen 13 vakante Arbeitsplätze. Die meisten offenen Stellen sind in der Industrie (insb. Metall- und Elektroindustrie) und im Bau zu finden.
- 42 % der offenen Stellen entfallen auf Facharbeiter und Gesellen. 2012 waren es 47 %. 24 % Prozent auf Fachwirte, Techniker und Meister (2012: 16 %). Mitarbeiter mit Fach- bzw. Hochschulabschluss werden in 24 % der Fälle gesucht (2012: 30 %). Un- und Angelernte (10 %; 2012: 7 %) sind nach wie vor wenig nachgefragt.
- 20 % der befragten Betriebe beschäftigen ausländische Mitarbeiter oder planen dies. Bei Azubis sind es 6 %. Haupthindernisse für die Nichteinstellung ausländischer Arbeitnehmer sind mit deutlichem Vorsprung Sprachbarrieren, gefolgt von der Unsicherheit über Qualifikationsniveaus.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Jonglieren lernen in 7 Minuten … für Sitzberufler und Kopfarbeiter

, Bildung & Karriere, FQL - Kommunikationsmanagement für Motivation, Begeisterung & Erfolg

Stephan Ehlers ist Experte für Jonglieren, Lernen und Gehirn-Wissen und ist mit seiner Firma FQL (Fröhlich Qualität Liefern) Aussteller auf der...

FocusFrauen-Initiative bei Thomas Cook Group vorgestellt

, Bildung & Karriere, Hochschule Worms

Am 22.2.18 fand erstmals die Führungskräftekonfer­enz weiblicher Managerinnen der Thomas Cook Gruppe in Frankfurt statt. Das Gründungstreffen...

Wer gibt den Ton an in der Musikbranche?

, Bildung & Karriere, ebam GmbH

Künstler und deren Musik in der heutigen Zeit erfolgreich zu machen wird zweifelsfrei immer komplexer. Musikalische Kompetenz allein ist dabei...

Disclaimer