Sonntag, 19. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 158617

Studie - Die vertrauenswürdigsten deutschen Versicherer

Größte Unzufriedenheit liegt im Beschwerdemanagement

(lifePR) (Hamburg, ) Debeka und Württembergische Versicherung genießen das größte Vertrauen bei den deutschen Versicherungskunden, gefolgt von DEVK, HUK-Coburg und Provinzial. Nach Schulnoten bewertet bilden diese Assekuranzen zusammen die Gruppe der Klassenbesten. Der Branche insgesamt geben die Kunden im Durchschnitt die Vertrauensnote Drei. Den größten Handlungsbedarf deckte die Befragung im Beschwerdemanagement der Assekuranzen auf. Das ergab die Studie "Wie Versicherungen in Vertrauensbildung investieren sollten", des IMWF Institut- für Management und Wirtschaftsforschung (www.imwf.de).

Vertrauen der Deutschen in die eigene Hauptversicherung nach Schulnoten:

Rang Firma

1 Debeka (1,56)
2 Württembergische Versicherung (1,79)
3 DEVK (1,81)
4 HUK-Coburg (1,93)
5 Provinzial (1,94)
6 Zurich Versicherung (2,00)
7 R+V Versicherung (2,03)
8 Allianz (2,07)
9 HDI (2,17)
10 AXA (2,17)
11 Aachener & Münchener (2,22)
12 Generali (2,27)

Gute Erfahrungen in der Beschwerdesituation sind aus Sicht von gut 40 Prozent der Deutschen das entscheidende Kriterium, sich an ihren Versicherer zu binden. Kein anderer Aspekt genießt bei den Kunden eine vergleichbare Wertschätzung. Gleichzeitig zeigen die Versicherer genau in diesem Punkt ihre größte Leistungsschwäche. Die große Mehrheit der Befragten wünscht sich ein deutlich besseres Kundenerlebnis, wenn Sie mit Kritik auf den eigenen Versicherer zugeht. Eine Blaupause für verbessertes Beschwerdemanagement könnte die Stärke vieler Versicherer bei der Schadenregulierung sein. Denn im konkreten Schadenfall zeigen sich die Kunden mit der Versicherungsleistung überwiegend sehr zufrieden. Die Erfahrungen werden hier um knapp 20 Prozent besser bewertet, als das durchschnittliche Leistungsangebot.

Die grundlegende Bedeutung, die dem Kundenerlebnis in der so genannten "Stunde der Wahrheit" beim Versicherungskontakt zukommt, spiegelt sich zudem in den Ergebnissen der verschiedenen Versicherungssparten deutlich wider. So halten beispielsweise 64 Prozent der Deutschen ihre Kfz-Versicherung für sehr vertrauenswürdig
- und das ausgerechnet in der Sparte mit den häufigsten Schadenfällen. Der Berufsunfähigkeitsversicherung bringen dagegen nur 33 Prozent der Kunden großes Vertrauen entgegen.

Zur Studie

Für die Studie "Wie Versicherungen in Vertrauensbildung investieren sollten" wurden 1.066 Bundesbürger repräsentativ durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung nach dem Vertrauen in Versicherungen im Dezember 2009 befragt. Die Studie ist für 500 Euro zzgl. MwSt. erhältlich (www.IMWF.de).

IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessierter Unternehmen geknüpft werden.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten

Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

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