"Miteinander statt übereinander reden"

IHK reagiert mit Unverständnis auf "Wahlkampf-Instrument"

(lifePR) ( Lüneburg, )
Mit deutlichen Worten weist die Industrie- und Lüneburg die erneute Kritik der Landtagsabgeordneten an den Fusionsüberlegungen der IHK Lüneburg-Wolfsburg mit der IHK Braunschweig zurück. „Wir sind einigermaßen entsetzt, dass bis auf eine einzige Ausnahme niemand aktiv das Gespräch mit uns sucht, Fakten erfragt und unsere Argumente hört“, erklärt Olaf Kahle, Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Kahle reagiert damit auf eine erneute Pressemitteilung von Landtagsabgeordneten aus der südlichen Metropolregion, die unter anderem eine Einbindung der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum fordert.

Eine schriftliche Anfrage, sich an den Gesprächen mit der IHK Braunschweig zu beteiligen oder aber zunächst in bilateralen Gesprächen nur mit der IHK Lüneburg-Wolfsburg gemeinsame Anliegen in der südlichen Metropolregion auszuloten, war bereits Ende Februar an die IHK Stade gegangen. „Der Präsident und die Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade haben uns Anfang dieser Woche mitgeteilt, dass sowohl das Präsidium als auch die Vollversammlung diese Angebote einstimmig abgelehnt hätten“, sagt Kahle weiter. „Wir bedauern das sehr, können diese Voten aber nur respektieren.“

Die neuerliche Einmischung der Politik bringt Kahle deshalb in Verbindung mit dem beginnenden Landtagswahlkampf. „Die Abgeordneten urteilen auf der Basis von Medienberichten und Einschätzungen Dritter“, betont Kahle. „Wir geben jedoch nicht auf, möchten weiter mit- statt übereinander reden und haben den Abgeordneten nun eine Einladung zu einem Parlamentarischen Frühstück Anfang April in Hannover zukommen lassen.“

Hintergrund: Die Vollversammlung der IHK Lüneburg-Wolfsburg hatte am 9. März beschlossen, die Sondierungsgespräche mit der IHK Braunschweig zunächst zu stoppen, um in einer internen Arbeitsgruppe von Ehrenamtsvertretern ergebnisoffen zu diskutieren, welche Herausforderungen in der IHK-Organisation bis zum Jahr 2030 zu bewältigen sind, wo eine gemeinsame Herangehensweise mit Nachbar-IHKs sinnvoll ist und welche Form der Zusammenarbeit dafür die richtige ist. Diese Arbeitsgruppe wird ihre Arbeit am 26. April aufnehmen und soll sie bis September abschließen. Dann ist erneut unsere Vollversammlung am Zug, um über die nächsten Schritte zu entscheiden.
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