Montag, 22. Mai 2017


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Fünf Prozent mehr Ausbildungsverträge

Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs wirkt in der Region / Ausbildungsbarometer September 2008

(lifePR) (Bonn, ) Die IHK-zugehörigen Unternehmen haben im Ausbildungsjahr 2008 das ohnehin gute Vorjahresergebnis noch einmal deutlich übertroffen. Mit 3.104 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wurde ein Plus von 5,1 Prozent erzielt, das ist der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Im Vergleich zu 2003, dem letzten Jahr vor dem Ausbildungspakt, wurden insgesamt 27,42 Prozent mehr Lehrverträge registriert. "Die Ausbildungsbereitschaft im Bezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg ist ausgesprochen hoch", kommentiert Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, die aktuellen Zahlen: "Wir führen dies zum einen auf die gute wirtschaftliche Situation und zum anderen auf den demografischen Wandel zurück, der sich in einigen Bereich schon mit einem Fachkräftemangel bemerkbar macht. Viele kleine und mittelständische Unternehmen benötigen Fachkräfte, um weiter wachsen zu können und setzen dabei auf eine eigene Ausbildung."

Für die Zukunft gelte es die Anstrengungen um eine bessere Qualifikation der Bewerber fortzusetzen. "Hier leistet die Wirtschaft in der Region bereits - auch mit finanziellen Mitteln - ihren Beitrag", so Hindenberg. Er wies dabei besonders auf das Haus der Berufsvorbereitung hin, wo Haupt- und Förderschüler neben ihrer Schule qualifiziert werden, sowie auf das Projekt "TuWas!", das den Technik- und naturwissenschaftlichen Unterricht in den Grundschulen fördert. Hindenberg: "Unsere Region ist auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen, hier schöpfen wir leider noch nicht alle Potenziale auf der Bewerberseite aus. Die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis haben mit weiteren Partnern - so auch mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg - eine gemeinsame Grundsatzvereinbarung zum Übergangsmanagement "Schule - Ausbildung - Erwerbsleben" getroffen. Dieser Ansatz muss weiter mit Inhalten gefüllt werden und zu einer messbaren Verminderung der Jugendlichen in sogenannten "Warteschleifen" führen. Auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze muss deutlich sinken."

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