Bruno Müller "Inner Back Home"

(lifePR) ( Berlin, )
Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit. Besonders, wenn man zu Europas besten und meist gebuchten Jazz-Gitarristen gehört. Nur so läßt es sich erklären das Bruno Müller erst jetzt sein erstes eigenes Album veröffentlicht. Wobei man bei diesem Debut eigentlich eher von einem Familientreffen der jungen und lebendigen Jazzszene sprechen müsste. Wenn Bruno Müller seine Freunde anruft um mit ihnen zu jammen geben sich mal eben Till Brönner, Max Mutzke, Jeff Cascaro, Joo Kraus oder Frank McComb die Klinke in die Hand.  
 
Also wer ist Bruno Müller?

In der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco und Lee Ritenour ist Bruno Müller einer der meist Beschäftigten Gitarristen in Europa. Inspiriert wurde er von Künstlern wie George Benson, Robben Ford, Eric Gale und Johnny Guitar Watson. Sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz, aber vor allem sein Groove sind Hauptmerkmale seiner musikalischen Persönlichkeit.  

1969 wurde er in Köln geboren und begann 1983 in der Schulband mit dem Gitarre spielen. Unterricht bei Norbert Scholly und Gitarrenseminare bei Peter O`Mara und Scott Henderson waren wichtige Eckpunkte seiner gitarristischen Ausbildung. Ebenso das Studium der Jazz-Gitarre bei Professor Frank Haunschild an der Musikhochschule Köln, welches Bruno Müller im Jahre 2000 mit Auszeichnung abschloss.

Aber schon während der Studienzeit war er in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitete dort Künstler wie Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Weather Girls, aber auch Schlagergrößen wie Howard Carpendale, Jürgen Drews, Heino und viele andere mehr. Im Jahre 2001 war Bruno Müller Gitarrist der Pepe Lienhard Band und tourte mit Udo Jürgens durch die Lande.

Eine wichtige Station seiner Karriere ist auch die Zusammenarbeit mit Stefan Raab. Schon Mitte der 90er Jahre spielte Bruno Müller Werbe-Jingles in Raab’s kleinem Dachstudio ein, wirkte auch später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und war Gitarrist bei TV Total. Die tägliche Routine eines TV-Studios war ihm dann allerdings nach einem knappen Jahr genug und er konzentrierte sich anschließend mehr auf seine Aktivitäten in der deutschen Jazzszene.  

Mit dem Bassisten Christian von Kaphengst gründete er die Band “Café du Sport“ mit der er den renommierten
Hennessy-Jazzpreis gewann und zwei Alben veröffentlichte. Auf Tourneen für das Goethe-Institut bereiste die Band in den letzten Jahren Westafrika, die Türkei und Indien.

Kaphengst ist auch auf seinem Debut-Album fester Partner als Co-Produzent, am Bass und beim Songwriting. Zur festen Besetzung dieser Album-Session gehören ausserdem die
langjährigen Weggefährten Ulf Kleiner (Keyboards) und Flo Dauner (Drums). Aber auch geschätzte Kollegen wie Roland Peil (Percussion), Mario Garrucio (Drums), Magnus Lindgren (Klarinette), Masao Nakajima (Keyboards) oder Robert Ikiz (Drums) waren an den Sessions beteiligt.

Auf „Inner Back Home“ überzeugen alle Musiker mit einem groovenden und warmen Sound der es locker mit den legendären Jazz/Soul Alben der späten 70er und 80er Jahre aus Kalifornien aufnehmen kann. Genau dieser Sound wird sogar konsequent weiter entwickelt wie man auch auf den brillanten Standards wie „Someday We’ll All Be Free“ (Donny Hathaway) oder „Butterfly“ (Herbie Hancock) hören kann. Ein Künstler mit dem Bruno Müller immer wieder gerne auf der Bühne stand war Joe Sample (The Crusaders). Er war bereits fest für die Album-Sessions eingeplant und hatte auch schon zugesagt, als er leider 2014 überraschend verstarb. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt schon ein Song geschrieben, der nun den Titel „Joe’s Tune“ trägt und zu einer Hommage an diesen großen Pianisten geworden ist.

Das Album ist auch klanglich ein musikalischer Hochgenuss, da nicht nur alle versammelten Musiker zu den Besten ihres Fachs gehören, sondern weil Bruno Müller auch größten Wert auf top Studios samt Mix-Engineer gelegt hat. So wurde unter anderem in den Kölner Topaz Studios, aber auch im legendären Hansa Studio in Berlin aufgenommen.  
 
„Inner Back Home“ gehört auf jeden Fall zu den schönsten und überraschendsten Veröffentlichungen des Jahres und schlägt mühelos die Brücke zum Soul, Funk und Pop ohne beliebig zu klingen. Auch die Bezeichnung „Smooth Jazz“ ist hier durchaus als Kompliment zu verstehen, denn eben diese Radiostationen in Amerika haben schon vorab erste Tracks in ihre Rotationen aufgenommen.

Features

Mezzoforte, Till Brönner, Chaka Khan, Wolfgang Haffner, Thomas Quasthoff, Joe Sample, Jeff Cascaro, Max Mutzke, Sarah Connor, Blank & Jones, Marshall & Alexander sind nur einige bekannte Namen mit denen er in den letzten Jahren intensiv zusammenarbeitete.  

Lehrtätigkeit

Im Zeitraum von 2002 - 2004 war Bruno Müller auch als Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz tätig. Seit 2009 führt er seine pädagogische Tätigkeit mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter.  

Bruno Müller im Web

bruno-mueller-music.de
facebook.com/mueller.bruno
 
Tracklist „Inner Back Home“

01. Inner Back Home
02. Joe’s Tune (feat. Frank McComb)
03. Someday We’ll All Be Free (feat. Max Mutzke)
04. Butterfly
05. 80s
06. Maxine (feat. Till Brönner)
07. Blueno
08. Crusade
09. Grandma’s Hands (feat. Jeff Cascaro)
10. Very Early (feat. Magnus Lindgren)
11. Lullaby For The 3Bs
12. Someday We’ll All Be Free (feat. Joo Kraus)
13. Jam
 

 

 
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