vbw lehnt Vorschläge der IG Metall zur Reform der Betrieblichen Altersversorgung strikt ab

Brossardt: "Alterssicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe"

(lifePR) ( München, )
Mit deutlichen Worten wendet sich die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gegen die Vorschläge der IG Metall zur Reform der Betrieblichen Altersversorgung (bAV). vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: "Viele Unternehmen zahlen freiwillig Geld in eine betriebliche Altersversorgung für ihre Mitarbeiter ein. Jetzt will die IG Metall eine gesetzliche Verpflichtung für Unternehmen einführen. Alterssicherung ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht durch den Gesetzgeber auf die Betriebe abgewälzt werden und noch dazu auf Kosten der Arbeitgeber. Die Lasten der Unternehmen sind bereits jetzt zu hoch. Die Entscheidung über eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung muss auch künftig beim Unternehmen liegen."

Zudem kritisiert Brossardt auch den Vorschlag der IG Metall, die Mitwirkungsrechte des Betriebsrats bei der Ausgestaltung der Betrieblichen Altersversorgung auszuweiten: "Dies würde die Entscheidungsspielräume der Unternehmen unangemessen einschränken." Die Gründung von gemeinsamen Einrichtungen der Sozialpartner lehnt die vbw ebenfalls ab.

Die von der IG Metall geforderte Ausweitung der steuerlichen Förderung sowie die Aufhebung der doppelten Beitragspflicht für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung auf Betriebsrenten-Auszahlungen teilt die vbw hingegen. "Diese beiden Aspekte könnten zur weiteren Verbreitung der Betrieblichen Altersversorgung beitragen", so Brossardt.

Die Vorschläge der vbw zur Verbreitung der bAV finden Sie in dem Positionspapier "Betriebliche Altersversorgung: Ausbau durch attraktivere Rahmenbedingungen" unter www.vbw-bayern.de/betriebliche_altersversorgung
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