Montag, 20. Februar 2017


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vbw enttäuscht über Ergebnis der Weltklimakonferenz in Kopenhagen

Brossardt: "Unternehmen brauchen endlich Planungssicherheit!"

(lifePR) (München, ) Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist mit dem Ergebnis der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen nicht zufrieden: "Die bayerische Wirtschaft hat sich von der Weltklimakonferenz klare, effektive und verbindliche Regelungen für den globalen Klimaschutz und vor allem faire Wettbewerbsbedingungen für die Betriebe im Freistaat erhofft. Der Minimalkonsens, der jetzt unterzeichnet wurde, hat für bayerische Unternehmen erhebliche Planungsunsicherheiten zur Folge, erklärt Brossardt. "Ein neues Abkommen ist um mindestens ein Jahr vertagt worden. Weitere Verzögerungen der Kyoto-Protokoll-Nachfolge sind nicht akzeptabel. Die Betriebe müssen wissen, worauf sie sich mittel- und langfristig einzustellen haben", so Brossardt. Zudem bedeute die Entscheidung der EU, die eigene Reduktionsverpflichtung bei 20 Prozent bis 2020 zu belassen, eine Wettbewerbsverzerrung für die deutschen Unternehmen, da die Bundesregierung für Deutschland eine Reduktion um 40 Prozent bis 2020 beschlossen hat.

Brossardt fordert die Staaten auf, jetzt zügig und mit Nachdruck weiter zu verhandeln und bis Juni 2010 in Bonn beziehungsweise spätestens bis Ende 2010 zur nächsten Weltklimakonferenz in Mexiko zu verbindlichen Regelungen im Rahmen eines Kyoto-Nachfolgevertrags zu kommen. "Die vbw fordert ein Klimaschutzabkommen, das neben den Industrieländern auch die Entwicklungs- und Schwellenländer verpflichtet. Außerdem brauchen wir ein globales Emissionshandelssystem, das für eine sachgerechte Verteilung der Lasten des Klimaschutzes sorgt und einseitige Belastungen der Wirtschaft, beispielsweise durch CO2-Steuern, vermeidet", erklärt der vbw-Hauptgeschäftsführer. Ein neues Abkommen dürfe nicht wettbewerbsverzerrend wirken und heimische Betriebe schwächen, so Brossardt. Nur so könne die weltweite Klimapolitik auch bayerischen Unternehmen neue Chancen eröffnen. Die vbw setzt sich in diesem Zusammenhang auch für den Schutz des geistigen Eigentums bei Technologiekooperationen ein.

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