Montag, 29. Mai 2017


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Belegschaften im Wandel / Heute schon an Morgen denken

Brossardt: "Betriebe müssen sich auf demographischen Wandel vorbereiten"

(lifePR) (München, ) Mit der Alterung der Gesellschaften werden auch die Belegschaften in den deutschen Unternehmen im Schnitt immer älter. "Das hat natürlich Auswirkungen auf unsere Betriebe", sagt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM. "So wird das Durchschnittsalter der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe von heute rund 42 Jahren in weniger als einem Jahrzehnt auf 48 Jahre steigen", so Brossardt. Zugleich werde durch die geringen Geburtenzahlen das Problem Fachkräftemangel drängender. "Deswegen müssen wir uns schon heute Gedanken machen, wie wir künftig Produktionsprozesse gestalten."

Auf dem Kongress "Produktionsstrategie 2020: Wie machen Sie Ihre Produktion und Logistik fit für den demographischen Wandel?" klärten deshalb die beiden Verbände zusammen mit dem Forschungsverbund FitForAge über die Problematik auf und gaben den Firmen Hilfestellungen, wie sie mit den Herausforderungen fertig werden können. "Insbesondere in den oft stark körperlich belastenden Tätigkeiten der Produktion und Logistik stellt sich die Frage, wie die Erwerbsfähigkeit der Mitarbeiter in den kommenden Jahrzehnten erhalten werden kann", konkretisiert Brossardt.

Der Sprecher von FitForAge, Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser, führt als Beispiel auf, dass die physische Belastung von Arbeitern durch Roboterunterstützung signifikant gesenkt werden kann. "So können durch entlastende Assistenzsysteme Verschleißerscheinungen frühzeitig minimiert und dadurch die Lebensqualität am Arbeitsplatz erhalten werden" erläutert Prof. Gerhäuser, der zugleich Leiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen in Erlangen ist. Ein weiterer Ansatz sei, schon bei der Konzeption neuer Produkte diese Anforderungen zu berücksichtigen.

Der von BayME und VBM unterstützte Forschungsverbund FitForAge setzt sich seit zwei Jahren intensiv mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf Produktion und Logistik auseinander. Zahlreiche Industriepartner erarbeiten zusammen mit zehn Lehrstühlen der Universitäten in Erlangen, Würzburg und Regensburg sowie der TU München Lösungen, wie Menschen länger im Arbeitsleben und länger mobil bleiben oder wie sie länger selbstbestimmt leben können. "Ein gelungenes Beispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft", lobt Brossardt das Projekt.

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