Alfred Gaffal als bayme vbm Präsident wiedergewählt

Wolfram Hatz, Gunter Erb und Frank A. Bergner Vizepräsidenten

(lifePR) ( München, )
Alfred Gaffal ist als Präsident der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm im Amt bestätigt worden. Gaffal, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wolf GmbH in Mainburg, wurde von den Verbandsgremien für weitere zwei Jahre an die Spitze der beiden Verbände gewählt. Wolfram Hatz, Geschäftsführer der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG, Ruhstorf, Frank A. Bergner, Geschäftsführender Gesellschafter der Richard Bergner Holding GmbH & Co. KG, Schwabach und Gunter Erb, Corporate Vice President HR IE der Siemens AG, wurden in ihren Ämtern als bayme vbm Vizepräsidenten bestätigt.

"Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie ist in hohem Maße exportorientiert und braucht daher wettbewerbsfähige Standortbedingungen. Dafür will ich mich weiter einsetzen", erklärte Gaffal anlässlich seiner Wiederwahl auf der bayme vbm Mitgliederversammlung.

Gaffal, seit Anfang 2013 bayme vbm Präsident, hat zu Beginn seiner ersten Amtszeit die "Agenda 2020" ins Leben gerufen, eine Richtschnur für politische Weichenstellungen für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. "Seit dem Amtsantritt der großen Koalition haben wir vor allem Sozialpolitik erlebt, kaum Wirtschaftspolitik. Hier brauchen wir ein Umdenken. Die Agenda 2020 weist dazu den Weg. Sie wird immer wichtiger, weil die große Koalition die Agenda 2010 scheibchenweise zurückfährt", so Gaffal.

Vor allem die Entscheidung, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen sowie ein teures Rentenpaket zu schnüren, bewertet Gaffal als klaren Rückschritt. "Unsere Arbeitskosten sind ohnehin weltweit mit die höchsten. Und sie steigen stärker als unsere Produktivität. Hier brauchen wir dringend eine Kurskorrektur", so Gaffal. Als schmerzlichen Kompromiss bezeichnete er in diesem Zusammenhang auch den Tarifabschluss zum Entgelt in der Metall- und Elektro-Industrie.

Besonders am Herzen liegt Gaffal eine bezahlbare und sichere Energieversorgung für die Unternehmen. In der Gebäudesanierung sieht er großes Potenzial: "40 Prozent unserer Primärenergie werden in Gebäuden verbraucht. Mehr als die Hälfte davon lässt sich einsparen. Wir müssen diese Potenziale heben." Entscheidend für den Standort Deutschland wird laut Gaffal auch sein, wie die Erbschaftsteuer ausgestaltet wird. "Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen müssen wir Betriebsvermögen von der Erbschaftsteuer entlasten."

Damit die Unternehmen am Standort Deutschland innovativ bleiben können, hat Gaffal in Zusammenarbeit mit der TU München den "Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft" ins Leben gerufen. Dieser soll herausarbeiten, welche technologischen Trends die nächsten fünf bis zehn Jahre prägen werden. Gaffal: "Das Gremium soll den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern und insbesondere mittelständischen Unternehmen eine Orientierung geben. Die Erkenntnisse müssen dann in die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen einfließen."
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