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Pressemitteilung BoxID: 675836 (I & U Information und Unterhaltung TV Produktion GmbH & Co. KG)
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stern TV - Familie Ritter aus Köthen: Stadtrat Georg Heeg verspricht live bei stern TV Baumaßnahmen für umstrittene Obdachlosenunterkunft

(lifePR) (Köln, ) Sie sind in einer Obdachlosenunterkunft aufgewachsen, zeigten bereits als Kinder rechtsextreme Ansichten und wurden früh straffällig: Schon seit 1994 berichtet stern TV über die Ritters aus Köthen in Sachsen-Anhalt. Seither sorgten Mutter Karin und ihre sechs Kinder immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. Die Straftatenliste der Söhne ist lang, mehrfach saßen sie bereits in Haft.

Mittlerweile wohnen die Ritter-Söhne Norman, Andy und Christopher wieder bei ihrer Mutter – unter miserablen Bedingungen: In der Obdachlosenunterkunft gibt es weder Duschen noch Heizungen, einige Räume sind von Schimmel befallen und auch warmes Wasser steht nicht allen Bewohnern zur Verfügung. Für Karin Ritter steht fest: Dass sich ihre Situation nicht ändert, liegt an ihrem Nachnamen. „Ich habe keine Mietschulden. Warum kriege ich keine Wohnung?“, sagt die 63-Jährige. Seit zwei  Jahren warte Karin Ritter darauf, dass die Stadt Köthen die Unterkunft mit sanitären Anlagen ausstattet.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Köthener CDU-Stadtrat Georg Heeg bei stern TV angekündigt, den Bau von sanitären Anlagen in dem Gebäude zu planen – doch bislang ist nichts passiert. Das soll sich laut Heeg jedoch in naher Zukunft ändern. „Wir haben in der vergangenen Woche als Stadtrat die Gelder freigegeben, damit die Baumaßnahmen jetzt beginnen können“, sagte Heeg am Mittwoch live bei stern TV.  Dass die Bauarbeiten bislang nicht durchgeführt wurden, liege unter anderem daran, dass die Stadt zunächst nach einem externen Betreiber für die Obdachlosenunterkunft gesucht habe – lange jedoch erfolglos. Es fänden jedoch derzeit wieder Gespräche statt.

„Die Stadt selbst als Ordnungsamt kann diese Betreuung nicht leisten. Sie haben keine Sozialarbeiter mit der entsprechenden Qualifikation zur Verfügung“, so Heeg. Im Gespräch mit Steffen Hallaschka betonte der Politiker allerdings auch, dass es im Umgang mit der Familie Ritter in der Vergangenheit auch Erfolge gegeben habe: „Das Jugendamt ist aktiv geworden und hat bei den Enkeln und Urenkeln von Karin Ritter Maßnahmen ergriffen, damit diese aus diesem Milieu dauerhaft herauskommen. Zumindest bis sie 18 Jahre alt sind.“