Wohnimmobilien in Deutschlands Städten bleiben attraktiv

(lifePR) ( Hamburg/Kiel, )
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- HSH Nordbank veröffentlicht neue Marktstudie
- Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschlands Städten
- Gute Aussichten für Vermieter und Investoren

Die Vermietungs- und Investmentrisiken bei Wohnimmobilien in Deutschlands Städten bleiben in den kommenden Jahren insgesamt überschaubar. So das zusammengefasste Ergebnis der von der HSH Nordbank aktuell veröffentlichten Studie "Marktkonferenz Deutsche Wohnimmobilien Frühsommer 2012".

Für ihre Studie hat die HSH Nordbank die Wohnimmobilienmärkte in den 14 Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart genauer unter die Lupe genommen und die dortigen Entwicklungen sowie Trends detailliert herausgearbeitet. Grundsätzliche Aussagen und Bewertungen zu den Wohnimmobilienmärkten im gesamten Bundesgebiet sowie zu diesen Märkten speziell in Ostdeutschland runden die Studie ab.

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt profitiere insgesamt von der guten und robusten Konjunkturentwicklung, der damit verbundenen zunehmenden Erwerbstätigkeit sowie den gleichzeitig steigenden Einkommen. Auch kommen immer mehr Menschen nach Deutschland - die Zuwanderung sei aktuell so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Die Autoren der Studie weisen auf eine weitere interessante Entwicklung im Lande hin. So ziehe es immer mehr Jobsuchende und in der Folge doppelter Abiturjahrgänge auch Studentinnen und Studenten in die Großstädte. Darum wachse dort die Nachfrage nach Wohnungen besonders kräftig.

Kaufpreise und Mieten zeigen nach oben

Wohnungspreise und -mieten zogen im vergangenen Jahr spürbar an. Im Bundesdurchschnitt legten Mehrfamilienhäuser in Großstädten 2011 im Wert um gut 8 Prozent zu, die Preise für Eigentumswohnungen kletterten dort im Bestand um 6,8 und bei Neubauten sogar um 9,7 Prozent. Die Mieten für Altbauwohnungen stiegen bundesweit um durchschnittlich 4,3 Prozent, bei Neubauwohnungen legten sie im Erstbezug um 4,9 Prozent zu. Noch deutlicher fiel der Anstieg in den Großstädten aus, hier kletterten die Mieten bei Altbauwohnungen im Mittel um 5,4 Prozent und bei Neubauten im Erstbezug um 6,2 Prozent. Die höchsten Mietanstiege bei Bestandswohnungen gab es 2011 in Dresden (+10,2 Prozent), Frankfurt/Main (+9,7 Prozent), Berlin (+9,4 Prozent), Hamburg (+6,7 Prozent), Potsdam (+6,2 Prozent), Leipzig (+6,1 Prozent) und München (+5,8 Prozent).

Bautätigkeit kommt nicht nach

Obwohl die Bautätigkeit durchgängig wieder angesprungen sei, gelinge es nicht, den Nachfrageüberhang nach Wohnraum insgesamt deutlich zu verringern. Die Experten der HSH Nordbank gehen davon aus, dass 2011 bundesweit über 161.000 Wohneinheiten nach Abriss von alten Gebäuden fertig gestellt wurden - immerhin knapp 20 Prozent mehr als 2010. Der Wohnungsbestand habe damit um 0,4 Prozent zugelegt, so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Behörden erteilen mittlerweile verstärkt Baugenehmigungen, so dass der Wohnungsbestand in diesem Jahr mit einem Plus von 0,45 Prozent stärker als im Vorjahr steigen werde.

In der Folge des vielerorts dominierenden Nachfrageüberhangs gehen die Wohnungsleerstände insbesondere in den Großstädten deutlich zurück, für 2015 wird dort eine Quote von unter 2 Prozent prognostiziert. Bundesweit werden allerdings mehr als 4 Prozent angenommen - ein deutliches Zeichen dafür, dass einige Orte und Regionen immer mehr Einwohnerinnen und Einwohner verlieren und wenige Großräume überproportional wachsen.

Moderate Risiken

Für das laufende Jahr sehen die Autoren der Studie beim Vermietungsrisiko für Wohnimmobilien in den untersuchten Städten und Regionen eine stabile Entwicklung. Langfristig werde das Risiko zwar leicht ansteigen, sich insgesamt aber auf einem eher mittleren Niveau einpendeln. Das Investmentrisiko bei Wohnungen dürfte sich auch nach einem zügigeren Zinsanstieg ab 2013 allenfalls in den mittleren Bereich verschieben.
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