Michael Fischer-Art: Maurer, Maler, Krankenpfleger . . .

(lifePR) ( Berlin, )
Michael Fischer, Künstlername Michael Fischer-Art, machte eine Lehre als Maurer und Maler und arbeitete als Hausmeister und Krankenpfleger in der Psychiatrie. Nach der Wende holte er 1992 sein Abitur nach und studierte von 1992 bis 1997 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst bei Professor Rolf Münzner in Leipzig. Bereits in seinem ersten Studienjahr erhielt Fischer-Art den Kunstpreis "Junge Künstler sehen ihre Stadt" (Jurymitglied unter anderem Horst Antes), der unter anderem von der Hochschule für Graphik und Buchkunst ausgelobt war. Bei seiner Diplomprüfung im imposanten Lichthof der Hochschule war auch Neo Rauch anwesend. Michael Fischer-Art ist verheiratet und hat zwei Kinder. 2004 war Fischer-Art Mitglied der 12. Bundesversammlung.

In Anlehnung an den Sozialistischen Realismus bezeichnet Fischer-Art seine Arbeiten als dem "Marktwirtschaftlichen Realismus" zugehörig. In seiner Bildsprache bedient er sich satter Farben, großer Flächen, einfacher Strukturen und comicartiger "Muppets", wodurch ein hoher Wiedererkennungswert entsteht. Inhaltlich wirken Fischer-Arts Arbeiten sozialkritisch. So beschäftigt er sich in politisch-gesellschaftskritischen Arbeiten mit aktuellen Ereignissen wie den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und Unglücken wie dem Untergang der Kursk - aber auch der Sucht nach Luxus und Labels wie Louis Vuitton. Darüber hinaus fühlt sich Fischer-Art der Geschichte seiner Heimatstadt Leipzig verbunden. So tauchen in einigen seiner Leipziger Wandmalereien Die Prinzen, Bach und Goethe auf.

Michael Fischer-Art hat schon viele Arbeiten im öffentlichen Raum geschaffen. 1998 gestaltete er das neue Hörsaalgebäude der TU Dresden mit einem 2.400 Quadratmeter großen Wandgemälde. Im Jahr 2000 baute er einen 100 Meter langen Brunnen in der Innenstadt von Frankfurt/Oder, in dem acht bis zu sechs Meter hohe Skulpturen Wasser speihen. Weitere Kunst am Bau-Projekte des Künstlers sind das Fischer-Art Haus in Sebnitz (2001), die Treppenhausgestaltung der HTWK in Leipzig (2001) und das Fischer-Art Haus in Leipzig (2004) in der Karl-Liebknecht-Straße.

Im Sommer 2006 verhüllte er drei von der Leipziger Wohnungsbaugesellschaft vernachlässigte Wohnbauten in der Leipziger Innenstadt mit Stoffbahnen, die mit seinen bunten Figuren bedruckt waren. Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Marktforschung Leipzig belegt, dass das Projekt innerhalb kürzester Zeit eine Bekanntheit von 92 Prozent in der Leipziger Bevölkerung erreichte. Dabei empfanden 71 Prozent der Befragten die Verhüllung durch Fischer-Art als eine Bereicherung des Stadtbildes.

Als Künstler pflegt Fischer-Art guten Kontakt zu Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness. Für das CICERO-Titelbild im August 2005 malte er den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Weitere Portraits zeigen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (Treffen im September 2004), Schauspieler Larry Hagmann (Oktober 2004) und den ehemaligen Präsidenten Michail Gorbatschow (März 2005). Im Mai 2006 besuchte Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu das Atelier des Künstlers in Leipzig. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt greift für ein Pressefoto mit Fischer-Art auch schon einmal zum Pinsel, auch Guido Westerwelle zählt zu den Fürsprechern des Malers. Publikationen von Fischer-Art sind unter anderem "Der Weg zum Farbschock und zurück - Erstes Buch Fischer-Art" (Schwarzkopf & Schwarzkopf 1995) sowie "Das Diplom und andere organisierte Verbrechen" (Schwarzkopf & Schwarzkopf 1997).
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