Zahlen zeigen den Corona-Effekt auf das Reiseverhalten: So machen die Deutschen Urlaub im Sommer 2020

(lifePR) ( Berlin, )
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- Deutsche Urlauber suchen wieder nach internationalen Reisezielen
- Nachfrage nach Last-Minute Reisen
- Tendenz zu längeren Aufenthalten
- Anreise mit Auto statt Flugzeug

Im Corona-Jahr sorgen Lockdown, Einreisebeschränkungen, erhöhte Hygieneanforderungen und die Unsicherheit, ob Flüge stattfinden für eine drastische Umstellung des gewohnten Reiseverhaltens. HomeToGo (www.hometogo.de), die weltweit größte Suchmaschine für Ferienunterkünfte, hat mehrere Millionen Suchanfragen aus Deutschland analysiert und zeigt, wie sich das Verhalten in punkto Urlaub konkret verändert hat. So reisen die Deutschen im Corona-Jahr:

Im Frühjahr 2020 zeigt die HomeToGo-Analyse einen starken Einbruch bei der Nachfrage nach internationalen Reisezielen. So lagen Anfang Mai 78 Prozent der gesuchten Reiseziele im Inland. Das entsprach einer Steigerung von 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese durch Corona bedingte Entwicklung weg von der Internationalität hat sich mittlerweile fast normalisiert: In der ersten Juli-Woche 2020 liegt der Suchanteil nach Reisezielen in Deutschland bei 45 Prozent. Das sind nur noch sieben Prozent mehr als im Jahr 2019.

Städtereisen sind aktuell wenig gefragt: So liegt das Suchvolumen nach Städtezielen auf HomeToGo aktuell bei 38 Prozent unter dem Vorjahresniveau. (Stand: Anfang Juli 2020) Entsprechend höher ist die Nachfrage nach Zielen außerhalb von großen Städten.

Die durchschnittliche Entfernung zwischen dem eigenen Zuhause und den Reisezielen in Deutschland ist im Vergleich zum Jahr 2019 konstant geblieben: Urlauber mit innerdeutschem Ferienziel reisen im Schnitt 312 Kilometer zum Urlaubsdomizil. Anders sieht es dagegen bei der Entfernung zwischen Heimatort und Reiseziel im Ausland aus: Im Schnitt reisen die Deutschen 837 Kilometer zum internationalen Urlaubsort und damit 33 Prozent kürzer als im Jahr 2019 an - diese Zahl belegt die aktuelle Tendenz zu mehr Anreisen mit dem Auto anstatt mit dem Flugzeug.

„Das Bedürfnis der Deutschen zu mehr Last Minute-Reisen ist aktuell gut nachvollziehbar. Es bleibt noch immer ein Restrisiko, dass Flüge storniert werden oder das Zielland die Einreisebestimmungen ändert. Dies lässt viele Urlauber eher kurzfristig Urlaubspläne in die Tat umsetzen,” erklärt Jonas Upmann, Sprecher und Reiseexperte von HomeToGo. So ist die Zeitspanne zwischen der Suche und der Buchung bis zur Abreise im Jahr 2020 um ein Drittel kürzer als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr waren es noch knapp 80 Tage zwischen Buchung und Reise. Im Corona-Jahr liegen durchschnittlich nur noch 54 Tage zwischen Planung und Urlaubsstart.

Auch die Reisedauer hat sich in diesem Jahr verändert. Zwar sind die meisten Urlaubsreisen im Jahr 2020 laut HomeToGo-Analyse bis zu eine Woche lang. Allerdings zeichnet sich im Juli 2020 ein Trend zu längeren Reisen ab: 22 Prozent häufiger als im Jahr 2019 werden Urlaube mit mehr als 14 Tagen angefragt. Dreiwöchige Urlaube werden ein Fünftel häufiger gebucht als im Vorjahr. Am stärksten zeigt sich der Trend bei Langzeitaufenthalten: Der Anteil an Reisen mit einer Dauer von 21 bis 28 Tagen ist im Jahr 2020 um 40 Prozent höher als im Jahr 2019.  

Analysegrundlage:

Mehrere Millionen Suchanfragen, die in den Jahren 2019 und 2020 auf www.HomeToGo.de eingegangen sind, wurden hinsichtlich der durchschnittlichen Reisedauer, der durchschnittlichen Entfernung zwischen Buchungsort und Reiseziel sowie hinsichtlich des durchschnittlichen zeitlichen Abstands vom Buchungszeitpunkt zum Check-In-Datum untersucht.
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