Samstag, 18. November 2017


Deutschlandstipendien: Hochschule Osnabrück setzt Maßstäbe

Osnabrück, (lifePR) - An keiner deutschen Fachhochschule studieren mehr Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten als an der Hochschule Osnabrück. In diesem Jahr konnten 188 Förderungen von Stiftern aus der Wirtschaft eingeworben werden. Über Jahre ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gewachsen.

„Durch das Stipendium bin ich nicht nur finanziell unabhängiger, ich freue mich auch auf das Netzwerken und die fachliche Betreuung“, sagt Informatikstudent Hendrik Plitzner bei der feierlichen Verleihung der Deutschlandstipendien in der Aula am Campus Westerberg. Plitzner hat eines der 188 Deutschlandstipendien erhalten, die in diesem Jahr von der Hochschule Osnabrück für besonders begabte und engagierte Studierende eingeworben werden konnten. Bei der Verleihung können die Geförderten gleich auch ihre jeweiligen Förderer besser kennenlernen: Seite an Seite mit den Unternehmensvertreterinnen und -vertretern gibt es genug Gelegenheit, um sich auszutauschen und zu vernetzen.

Ein Jahr lang erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten nun monatlich 300 Euro. Dabei wird die Hälfte von den privaten Sponsoren erbracht, die andere Hälfte zahlt der Bund. „Wir freuen uns, dass wir heute Stipendien im Gesamtwert von rund 677.000 Euro verteilen können“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram bei der Verleihungsfeier. „Möglich gemacht haben das auch die 90 überwiegend regionalen Unternehmen, Organisationen, Verbände und Stiftungen, die wir in diesem Jahr als Förderer gewinnen konnten. Das unterstreicht die Leistungsstärke unserer Region.“ Für die Unternehmen sei das Deutschlandstipendium ein ideales Instrument, um Studierenden schon während des Studiums ihre Vorzüge als mögliche spätere Arbeitgeber zu präsentieren.

2011 waren es 39 Stipendien, nun sind es 188

Etwa 600 Studierende der Hochschule hatten sich in diesem Jahr um ein Deutschlandstipendium beworben. Bei der Auswahl geeigneter Studierender zählen neben guten Studienleistungen und gesellschaftlichem Engagement auch persönliche Lebensumstände. Aussicht auf eine Förderung haben etwa auch junge Menschen mit Pflege- oder Sorgeverantwortung. „Durch ein solches Stipendium bekommen die Geförderten die Möglichkeit, sich stärker auf ihr Studium zu konzentrieren und dort gute Leistungen zu bringen, damit sie beim Berufseinstieg später aussichtsreiche Chance haben“, erklärt Dr. Marion Titgemeyer, Leiterin des Bereichs Hochschulförderung. Titgemeyer freut sich, dass sich die Zahl der eingeworbenen Stipendien von 39 im Jahr 2011 nun auf 188 gesteigert hat. „Es ist auch ein deutliches Zeichen dafür, dass die Zusammenarbeit mit den Stiftern funktioniert. Auf beiden Seiten ist hier viel Vertrauen gewachsen.“

Einer von insgesamt 16 neuen Förderern ist das Softwareunternehmen Archimedon Software und Consulting GmbH & Co. KG aus Osnabrück. „Die Förderung junger Talente liegt uns schon länger am Herzen. Wir wollen das jetzt noch zielstrebiger angehen“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Nicolai. „Und wir sind überzeugt, dass das Deutschlandstipendium dafür den richtigen Rahmen bietet.“ Bestätigen kann das Sabrina Otte-Krone, Mitarbeiterin der ZF Friedrichshafen AG im Bereich Personalentwicklung. „Wir beteiligen uns schon seit 2011 am Deutschlandstipendium. Das Programm hat sich für uns längst bewährt, denn hier profitieren beide Seiten voneinander: die Studierenden von der Förderung und die Unternehmen von den frischen Ideen der Studierenden.“

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