Freitag, 20. April 2018


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Hessischer Kurzfilmpreis für Eva Becker: »n gschichtn«

Offenbach am Main, (lifePR) - Die HfG-Absolventin Eva Becker ist für »n gschichtn« mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie Kurzfilm ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Verleihung fand am 14. Oktober 2011 in der Alten Oper in Frankfurt statt. Der mit bereits zahlreichen Preisen ausgezeichnete Animationsfilm »n gschichtn« ist die Diplomarbeit von Eva Becker und wurde von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video an der HfG Offenbach, betreut.

Seit 1989/1990 vergibt das Land Hessen den Hessischen Film- und Kinopreis. Mit dem Hessischen Filmpreis werden jährlich Regisseure und Regisseurinnen ausgezeichnet, die inhaltlich Mut beweisen oder ästhetisch neue Wege gehen. Der Hessische Film- und Kinopreis ist mit insgesamt 185.000 Euro dotiert.

Die Jurybegründung:

"Was tun, wenn die Kausalität nicht mehr hochfährt? Wie lebt es sich an der Peripherie eines Datennetzwerks, wo man die Datenautobahn nur noch leise rauschen hört? Trocken, überraschend und mit anarchischem Humor beantwortet Eva Becker in ihrem Kurzfilm »n gschichtn« Fragen wie diese und erforscht die Absurditäten des Lebens. Ein Meisterwerk des Un-Sinns, eine genialistische Reflektion auf die Unebenheiten des virtuellen Raums."

Eva Becker macht schon seit Jahren mit ihren in den verschiedensten Techniken hergestellten Trickfilmen auf sich aufmerksam. Mit »Die unerträgliche Seichtigkeit« und »TRA (Technology Related Anger)« gewann sie viele erste Preise auf diversen Festivals, mit ihrem Nebenfach-Diplomfilm »Herrn Hasingers Heimkehr« setzt sie neue Maßstäbe in der Knetfiguren-Stop-Motion-Animation. In ihrem Diplomfilm 2010 s"n gschichtn" schickt sie ihre unverwechselbaren Charaktere aufeinander los - in eine Genre- und Gattungsübergreifende Arena, in der sie alle Gesetze bricht, wie es ihr gerade in den Zeichenstift und Kopf passt: Der empfindsame Herr Schrlg-Poxx steht am Rande des Wahnsinns und spricht von dort aus. Die Kotze will nur schnell weg und der Kolk weiß auch nicht recht, aber wenigstens das. Des Weiteren kann der Zuschauer bestaunen: Ein wirklich verdammt cooles T-Shirt, Kausalitätsfehler und deren Behebung, unbeholfene Kapitalismuskritik und ein Knäuel aus bunten Linien.

Weitere Informationen und Film unter: http://beckereva.de

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