Montag, 27. Februar 2017


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Kleine Schritte mit großer Wirkung - Universität Tübingen bestreitet gemeinsam mit HIS GmbH Umweltprüfung

(lifePR) (Hannover, ) Umweltschutz und Arbeitssicherheit behandelt die Eberhard Karls Universität Tübingen bereits seit Jahren als wichtige Themen. Diese sollen zukünftig noch weiter vorangetrieben werden. So hat die Universität bereits zwischen Januar und Oktober 2009 in mehreren durch die HIS Hochschul-Informations-System GmbH moderierten Workshops ihre erste Umweltprüfung vorbereitet und nunmehr abgeschlossen. Bis zum Jahr 2011 will sie die erste EMAS-zertifizierte Hochschule Baden-Württembergs sein.

Das Licht nach beendeter Vorlesung löschen, Jahrestickets für den öffentlichen Nahverkehr, Poster, die erklären, wie Abfall zu trennen ist - im Umweltschutz an Hochschulen erzielen auch viele kleine Schritte eine große Wirkung.

Bislang funktionierte das System von Arbeitssicherheit und Umweltschutz an der Universität Tübingen schon sehr gut. Dennoch hatte sich ein Workshop im Juni 2009 zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Umweltbilanz zu finden. Mehr als 60 Vorschläge trugen das Fachpersonal und viele weitere Universitätsangehörige - aus der Hochschulleitung, dem Kreis der Studierenden, dem Controlling, der Forschung und der Lehre - zusammen.

Dieses Treffen bildete einen von insgesamt vier HIS-moderierten Workshops, die neben der Sammlung von Verbesserungsvorschlägen vor allem eine erste Umweltprüfung an der Universität zum Ziel hatten. Dabei wurden die Umweltauswirkungen und Umweltschutzleistungen der Hochschule systematisch erfasst. Erste Kennzahlen, u. a. zum Abfallaufkommen und Energieeinsatz, geben die Prioritäten für zukünftige Maßnahmen vor.

Alle Veranstaltungen lebten vom regen Austausch der unterschiedlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bei einem Abschlussworkshop wurden die Ergebnisse der beendeten Umweltprüfung präsentiert. Dabei würdigte auch der Kanzler der Universität, Dr. Andreas Rothfuß, das besondere Engagement aller Beteiligten.

Als Prozessbegleiter der HIS GmbH haben Ingo Holzkamm und Joachim Müller die Bestandsaufnahme der Umweltleistungen strukturiert und moderiert. Ihre Prämisse lautete: "Wir wollen keine Datenfriedhöfe, sondern das aufnehmen, was für die Universität tatsächlich steuerungsrelevant ist." Für Kanzler Rothfuß war der Abschluss des Projekts nur ein weiterer Schritt in einem fortlaufenden Prozess: "Wir werden diesen Weg konsequent weiter verfolgen." Denn die Eberhard Karls Universität Tübingen hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Im Jahr 2011 will sie als erste Hochschule Baden-Württembergs ihre Leistungen im Umweltschutz durch einen unabhängigen Gutachter nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS, kurz für "Eco-Management and Audit Scheme", zertifizieren lassen.

Dafür wird sie zusammen mit der HIS GmbH in den nächsten Monaten aus den vielen Verbesserungsvorschlägen ein Umweltprogramm mit konkreten Maßnahmen für alle Gruppen der Hochschule entwickeln und im kommenden Jahr erproben. Nach EMAS verpflichtet sich die Universität Tübingen dann, ihre Umweltleistungen auch zukünftig kontinuierlich zu verbessern und regelmäßig über ihre Aktivitäten zu berichten.

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