Dienstag, 21. Februar 2017


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Keltenfürst geht auf Reise nach Großbritannien

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein

(lifePR) (Wiesbaden/Glauburg, ) Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein verabschiedet am ersten Tag seiner Sommerreise die Kopie des berühmten Keltenfürsten im Museum Keltenwelt am Glauberg nach Großbritannien. Dort wird die Statue ein Jahr lang in der Ausstellung "Celts" gezeigt, die erst im British Museum in London und dann im National Museum of Scotland in Edinburgh zu sehen ist. Zudem informiert sich der Minister über das Leben der Kelten vor 2500 Jahren.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: "Das Interesse der britischen Aussteller belegt, welche hervorragende Arbeit unsere hessischen Archäologen leisten, die solche herausragenden Funde wie die Statue des Keltenfürsten geborgen, restauriert und wissenschaftlich ausgewertet haben. Ich wünsche unserem Keltenfürsten eine gute Reise und eine gute Rückkehr sowie den Ausstellungen viele Besucher, die neue Eindrücke von der faszinierenden Welt der Kelten erhalten."

Das British Museum in London und das National Museum of Scotland in Edinburgh haben eine Ausstellung geplant, die ein ehrgeiziges Ziel verfolgt: die Entwicklung der Kelten durch die vielen Jahrhunderte ihres Bestehens für ein breites Publikum darzustellen. Neben den beeindruckenden künstlerischen Fähigkeiten der Kelten spielen auch die Krieger eine wichtige Rolle. "Celts" läuft von September 2015 bis September 2016.

Den Keltenfürsten, der nun den Weg nach Großbritannien antritt, hatten hessische Archäologen beim Freilegen eines Kreisgrabens um den großen Grabhügel herum entdeckt. Die Statue und weitere Funde aus der Keltenzeit waren Anlass, die Keltenwelt am Glauberg mit Museum, Forschungszentrum und einem großen archäologischen Park zu gründen. Im Park befinden sich ein rekonstruierter Grabhügel, Wall-Grabensysteme und Wehranlagen aus frühkeltischer Zeit.

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