Gemeinsame Beratung für hessische Unternehmen

Internationale Lieferketten

(lifePR) ( Wiesbaden, )
Im Ländervergleich nimmt die hessische Wirtschaft in den internationalen Wirtschaftsverflechtungen eine Spitzenstellung ein, das gilt sowohl für den Außenhandel als auch für Auslandsinvestitionen. Seit Beginn der Corona-Krise konnten sich Unternehmerinnen und Unternehmer bei Fragen zu internationalen Lieferketten an das Hessische Wirtschaftsministerium, an die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) und die hessischen Industrie- und Handelskammern wenden. Um für Unternehmen die Kontaktaufnahme zu vereinfachen, wurden hierzu jetzt sogenannte Kontaktstellen mit folgenden Funktionspostfächern eingerichtet:

kontaktstelle-lieferketten@wirtschaft.hessen.de
kontaktstelle-lieferketten@htai.de
kontaktstelle-lieferketten@hihk.de

„In der Corona-Krise zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig unsere internationalen Wirtschaftsverflechtungen sind und beim Wiederanfahren der Wirtschaft sein werden. Gemeinsam mit der HTAI und den hessischen Industrie- und Handelskammern werden wir die hessischen Betriebe als verlässliche Ansprechpartner unterstützen. Denn die Sicherung transnationaler Lieferketten für die Beschaffung von Zulieferprodukten ist für hessische Unternehmen von ganz besonderer Bedeutung“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu der Einrichtung der neuen Kontaktstellen. Die Maßnahme entspricht der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern, durch Kontaktstellen auf Bundes- und Länderebene die Wirtschaft darin zu unterstützen, gestörte internationale Lieferketten wo möglich wiederherzustellen und reibungslos funktionieren zu lassen. 

Während das Wirtschaftsministerium schwerpunktmäßig mit Kontakten gegenüber ausländischen Vertretungen und Behörden helfen kann, wird die HTAI vor allem Unternehmenskontakte vermitteln und auf deutsche Dienststellen zugehen. Die hessischen Industrie- und Handelskammern wiederum stehen ihren Mitgliedsunternehmen bei allen Einzelfragen, die im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Lieferschwierigkeiten auftreten, beratend zur Seite und beziehen dabei das Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) ein. Wirtschaftsminister Al-Wazir betonte: „Die neuen Kontaktstellen unterstreichen das enge Zusammenwirken zwischen Landesregierung, Wirtschaftsförderung und Industrie- und Handelskammern in Hessen.“ 

„Die hessischen Unternehmen sind im weltweiten Geschäft erfolgreich positioniert. Funktionierende grenzüberschreitende Lieferketten sind dafür eine Grundvoraussetzung. Infolge der Corona-Krise sind solche Lieferketten vielfach in Bedrängnis geraten. Mit der Einrichtung zentraler Kontaktstellen für Hessen fokussieren das Land und die IHKs ihr Beratungsangebot bei diesem wichtigen Thema“, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages.
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