Bildungsexperten aus Kolumbien im MOK Kassel

(lifePR) ( Kassel, )
Die Konzeption des Medienprojektzentrums Offener Kanal Kassel (MOK Kassel) überzeugt: Diesen Eindruck nahm eine Delegation aus Kolumbien bei ihrem Besuch Mitte Januar 2020 mit. Besonderes Interesse zeigten die Vertreter aus staatlichen und nichtstaatlichen Bildungsorganisationen an Aspekten der Meinungsfreiheit und der Verbindung von politischer Bildung und Medienpädagogik. Armin Ruda, Leiter des MOK, präsentierte als Beispiel für die politische Bildungsarbeit Filme junger Geflüchteter aus Kassel und Aufrufe zur Europawahl, die von Schulklassen gestaltet wurden. Sarah Gumz, Referentin für Prävention und Medienkompetenz der Medienanstalt Hessen (LPR Hessen), stellte die Bedeutung präventiver Arbeit für die Medienkompetenz insbesondere junger Menschen heraus. Der Ansatz der Medienanstalt, Kinder und Jugendliche, Eltern, Erziehende und Pädagogen in die Projekte einzubinden, war für die Delegationsteilnehmer neu.

„Unser Konzept der Medienkompetenzvermittlung ist natürlich an die spezifischen Gegebenheiten unserer digitalen Gesellschaft angepasst“, sagt Joachim Becker, Direktor der Medienanstalt Hessen. „Aber ich bin sicher, dass sich die Grundüberlegung von Teilhabe und praxisgestütztem Lernen auf Kolumbien übertragen lassen kann.“

Der Organisator der Bildungsreise, Gunter Geiger, der in der Versammlung der Medienanstalt Hessen die katholische Kirche vertritt und den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) innehat, würdigte zum Abschluss den Besuch in Kassel: „Ich hoffe, dass wir eine langfristige Lernpartnerschaft etablieren und damit zum Gelingen des kolumbianischen Friedensprozesses beitragen können“.
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