DOKUMENTARFILM ZWISCHEN FRONTEN: Regisseur Marcus Vetter und Protagonist Ismail Khatib mit Film und Gespräch am 21. Juni 2011 in Offenbach

(lifePR) ( Offenbach am Main, )
Am Tag der ARD-Ausstrahlung (22.45-00.20 Uhr) und einen Monat vor der Weltpremiere des neuen Films "Nach der Stille" kommt der preisgekrönte Regisseur Marcus Vetter nach Offenbach. Zusammen mit Protagonist Ismail Khatib und Produzent Fahkri Hamad stellt der deutsche Filmemacher dann drei Projekte vor, die weltweit für Aufsehen gesorgt haben:
- Der Film "Das Herz von Jenin": ein palästinensischer Vater spendet die Organe seines erschossenen Jungen für israelische Kinder
- Das Kulturprojekt "Cinema Jenin": ein deutscher Dokumentarfilmer initiiert die Wiedereröffnung eines lange geschlossenen Kinos
- Der Film "Nach der Stille": di e israelische Witwe eines Attentat-Opfers überwindet Haß und Angst Am Anfang stand eine Nachricht, die um die Welt ging: die Friedensgeste des palästinensischen Vaters Ismail Khatib. Sein 11jähriger Sohn Ahmed wurde 2005 von Soldaten beim Spielen auf der Straße in Jenin erschossen. Der Vater entschloß sich zur Organspende und rettete damit mehreren israelischen Kindern das Leben.

Der Film über Ismails Entscheidung und das Echo, das er damit auslöste, wurde für einen Emmy nominiert, und Vetter sowohl mit dem Cinema for Peace-Award 2009 als auch mit dem Deutschen Filmpreis 2010 ausgezeichnet.

Auf die Dreharbeiten im palästinensischen Jenin folgte das Projekt "Cinema Jenin": die Renovierung und Wiedereröffnung des gleichnamigen, seit 1987 geschlossenen Kinos. Marcus Vetter akquirierte deutsche und europäische Gelder, um mit der Wiedereröffnung des Kinos im August 2010 wieder ein Stück Kultur und damit Normalität in die zerrissene Gesellschaft zu bringen.

"Nach der Stille" ist Vetters neueste Produktion, gedreht von jungen Nachwuchs-Regisseurinnen.

Dieser Film hat am 28.07.2011 auf dem Filmfest München seine Weltpremiere.

In Offenbach sind neben Vetter auch Protagonist Ismail Khatib und Produzent Fahkri Hamad anwesend. Gemeinsam führen sie uns vor Augen, wie nachhaltiges Dokumentarfilmschaffen funktionieren kann: mit Trailern, ausgiebigen Filmausschnitten und im Gespräch.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der hessischen Film- und Medienakademie, dem Forum Kultur und Sport der Stadt Offenbach und der Planstation Offenbach.
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