Zukunftsperspektiven für Dentallabore

Heraeus Kulzer Laborinhabertage in Wasserburg

(lifePR) ( Hanau, )
Wohin geht die Reise für Dentallabore? Wie stellen sich die Marktteilnehmer erfolgreich für die Zukunft auf? Diese Fragen standen im Zentrum der Laborinhabertage von Heraeus Kulzer, die im September in der Zahnfabrik in Wasserburg am Bodensee stattfanden.

Für Björn Maier, ZTM und Referent der Laborinhabertage, steht fest: Erfolg entsteht durch die Kombination aus digitalem Workflow und analogem Handwerk. Er zeigte anhand einer Teleskopversorgung, eines Langzeitprovisoriums und einer bedingt abnehmbaren Versorgung mit cara I-Bridge, wie Zahntechniker digital gestützte Planungen und analoge Gestaltungstechniken geschickt kombinieren - und damit effizienter und planungssicherer arbeiten. "So sparen wir wertvolle Laborzeit, die wir in die Patientenberatung investieren können. Dieser Aspekt wird in Zukunft immer wichtiger", so Maier.

Dr. Karl-Heinz Schnieder, Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht, rief die Laborinhaber auf, sich stärker mit den Belangen ihrer Kunden zu beschäftigen: "Was treibt den Zahnarzt um? Abrechnungen, Investitionen, Marketing, die schwierige Suche nach Fachkräften für die Praxis oder die Zweigpraxis: Wenn Sie die Themen Ihrer Kunden kennen und gezielt adressieren, sind Sie Partner auf Augenhöhe."

Denkbar seien hier Kooperationen. Zudem könnten Labore gemeinsam mit Zahnärzten Konzepte für eine flächendeckende Versorgung entwickeln, womöglich sogar mit gemeinsamen Investitionen bis hin zu ausgelagerten Praxisräumen am Labor. Fachübergreifende Netzwerk-Veranstaltungen oder Arbeitskreise stärken zusätzlich die Kundenbindung. "Die Labore der Zukunft haben einen verlängerten Dienstleistungsarm", so Dr. Schnieder.

Einblicke in die Welt von Heraeus Kulzer

Auch Heraeus Kulzer stellt sich für die Zukunft auf. Jörg Scheffler, Country Manager Deutschland, erläuterte die Position des Dentalherstellers innerhalb der Mitsui Chemical Group. Seit 2013 gehört Heraeus Kulzer zu der japanischen Unternehmensgruppe - und profitiert von der Investitionsbereitschaft des neuen Eigentümers. "Heraeus Kulzer nimmt in der Gruppe eine strategisch wichtige Rolle ein", so Scheffler. "Wir sind der Treiber innerhalb der Healthcare-Sparte und haben gute Wachstumsperspektiven."

Im Rahmen einer Werksführung durch die Zahnfabrik Wasserburg erfuhren die Laborinhaber, wie hier die Pala Zahnlinien Premium, Mondial und Idealis sowie die Verblendschalen PalaVeneer entstehen. Das INCOMP Produktionsverfahren vermeidet Porositäten und Blasen in den Prothesenzähnen und gewährleistet eine extreme Dichte. Zusätzlich ermöglicht die computergestützte Entwicklung der Produktionsformen ein Höchstmaß an Präzision, Pärchengleichheit, Funktions- und Maßtreue. Die Herausforderung an das Material der künstlichen Zähne brachte Olaf Mrotzek, Key Account Manager Zähne bei Heraeus Kulzer, auf den Punkt: "Das Verhältnis von Abrasionsresistenz und Bruchsicherheit muss sehr ausgewogen sein. Der Zahn darf auch nicht so hart sein, dass das nächstweichere Material nachgibt - denn das ist der Kieferknochen."

Die insgesamt 60 Teilnehmer der Laborinhabertage zeigten sich zufrieden. "Mein Ziel war es, mich fachlich auszutauschen und Anregungen für mein Labor zu erhalten. Diese Erwartungen haben sich voll erfüllt", so ZTM Detlef Storb, Inhaber des Labors Zahntechnik Kuhlmann & Storb aus Krefeld. ZTM Jörg Graf vom Labor Schöni & Partner aus Neckargmünd ergänzt: "Nicht alles ist gleich umsetzbar, aber ich habe interessante Impulse erhalten."
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