«Gipfeltreffen» im Helvetia Art Foyer

(lifePR) ( Basel, )
Die aktuelle Ausstellung «Gipfeltreffen» im Helvetia Art Foyer beleuchtet das Bergmotiv in der Schweizer Kunst anhand von Werken aus der eigenen Sammlung. Zu sehen sind Arbeiten von Giovanni Giacometti, Hermann Scherer, Miriam Cahn, Thomas Moor sowie Studer / van den Berg und weiteren Kunstschaffenden.  

Es gibt wohl kaum ein schweizerischeres Motiv in der bildenden Kunst als die Berge. Bis heute scheint die künstlerische Faszination für Gipfelwelten, Steilwände, Berghänge und Gletscherwelten ungebrochen. Doch wie sieht ein moderner Umgang mit diesem traditionsbeladenen Genre aus? Was interessiert heutige Kunstschaffende noch an dem scheinbar abgegriffenen Bergsujet? Beeinflusst die Medienwelt unsere Wahrnehmung der Berge? Diesen und weiteren Fragen geht die aktuelle Ausstellung «Gipfeltreffen» im Art Foyer nach, die Arbeiten aus der Helvetia Kunstsammlung zeigt.

 

Werke aus einer Zeitspanne von über 100 Jahren

In der Ausstellung treffen sich Arbeiten aus einer Zeitspanne von über hundert Jahren. Das früheste datierte Werk der Ausstellung ist Giovanni Giacomettis «Piz Duan» von 1908. Der Einfluss von van Gogh ist in dem Bild noch stark spürbar: intensive Farben, der komplementäre Kontrast von Blau und Orange sowie der divisionistische Pinselduktus.

 

Die «Davoser Landschaft» von Hermann Scherer datiert aus dem Jahr 1924, als der junge Künstler den deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner bei Frauenkirch besuchte und mit ihm zusammen, Schulter an Schulter, in der freien Natur malte. Steil aufragende Bergwände berühren fast den oberen Bildrand. Das Bild packt durch die intensive Farbigkeit: Satte Blau-, Violett- und Rosatöne dominieren. Die Malerei ist direkt, spontan und nicht in erster Linie eine Abbildung der Berglandschaft, als vielmehr Ausdruck der seelischen Verfassung des Künstlers.

 

Miriam Cahns Blick auf die Berge

Mit zwei Werken ist Miriam Cahn in der Ausstellung vertreten: Die grossformatige Kohlezeichnung «Berge» (1985) stellt ein imaginäres Luftbild über einem Gebirgszug dar. Der Titel ihres zweiten Werks in der Ausstellung, «hier wohne ich, 2.5.2014», lässt darauf schliessen, dass Miriam Cahns Farbstiftzeichung einen See in der Nähe von Stampa, ihrem Wohn- und Arbeitsort zeigt.

 

Moderner Umgang mit einem traditionsbeladenen Genre

Dass die künstlerische Auseinandersetzung mit der Bergwelt auch für zeitgenössische Künstler spannend bleibt, zeigen unter anderem die Arbeiten von Studer / van den Berg und Thomas Moor. Während das Künstlerduo Monica Studer und Christoph van den Berg, die Bergwelt digital am Computer generiert, setzt sich Moor, Preisträger des Helvetia Kunstpreises 2014, in seiner Gemäldeserie «Corporate Realism» mit der Tatsache auseinander, dass die (Schweizer) Berge längst zur eigenen Marke geworden sind.

 

Weiter sind in der Ausstellungen Arbeiten von Jürg Kreienbühl, Miguel Verme, Conrad John Godly, Kathrin Affentranger, Hendrikje Kühne und Beat Klein, Stephan Melzl, Andreas Christen sowie Michel Grillet zu sehen.

 

Breites Engagement für die Kunst

Die Ausstellung «Gipfeltreffen» ist jeweils am Donnerstag von 16 bis 20 Uhr geöffnet und dauert bis am 14. Mai 2020. Der Eintritt ist frei. Die periodisch wechselnden Ausstellungen im Art Foyer geben Einblicke in die Helvetia Kunstsammlung, die mit über 1 800 Arbeiten von rund 400 Künstlerinnen und Künstlern zu den bedeutendsten im Bereich zeitgenössischer Schweizer Kunst zählt. Zudem erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum im Art Foyer zu präsentieren. Pro Jahr finden drei bis vier Ausstellungen statt. Helvetia, die auch Kunst versichert, pflegt ein breites Engagement für die Kunst. Dazu zählen auch der Helvetia Kunstpreis, mit dem junge Künstler beim Start ins Berufsleben unterstützt werden, sowie Digitalisierungsprojekte mit ausgewählten Schweizer Museen.

 

 

Eckdaten der Ausstellung «Gipfeltreffen»
13. Februar bis 14. Mai 2020
Jeweils donnerstags, 16 bis 20 Uhr

Helvetia Art Foyer
Steinengraben 25
4051 Basel


Eintritt kostenlos

 

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