Samstag, 25. Februar 2017


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HELENA - Erste Helmholtz-Graduierten-Schule für Gesundheit und Umwelt startet in München

(lifePR) (Neuherberg, ) Das Helmholtz Zentrum München gründet in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München die erste "Helmholtz Graduate School for Environmental Health" (HELENA) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Schule wird rund 400 Doktoranden aus der ganzen Welt eine exzellente Ausbildung in der Gesundheitsforschung bieten. Auch das gemeinsam von Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München eingerichtete Helmholtz-Kolleg "Biologie und Erkrankungen der Lunge" kann nun seine Arbeit aufnehmen.

"HELENA ist weltweit die erste Graduiertenschule, deren Programm gezielt auf große Volkskrankheiten wie Diabetes oder Alzheimer und deren Entstehung aus dem Zusammenwirken von individueller genetischer Disposition und Umweltfaktoren ausgerichtet ist", sagt Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. "Zusammen mit den beiden Münchner Universitäten bieten wir den Teilnehmern ein einzigartiges Forschungs- und Ausbildungsumfeld und damit bestmögliche Voraussetzungen für ihre zukünftige wissenschaftliche Karriere", so Wess.

Damit gewinnt der Wissenschaftsstandort München weiter an Attraktivität: Im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe wird HELENA zum Magnet für hervorragende Studenten aus Naturwissenschaften und Medizin. Wissenschaft und Industrie werden von der Exzellenz zukünftiger Absolventen gleichermaßen profitieren.

Das strukturierte Programm der Helmholtz-Graduiertenschule HELENA bietet den Teilnehmern eine intensive und zugleich individuell zugeschnittene Ausbildung innerhalb von acht thematischen Feldern, die die gesamte Breite der Environmental Health-Forschung abdecken. Die Förderung der Management-, Führungs- und Kommunikationskompetenz legt darüber hinaus die Basis für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere. Eine intensive wissenschaftliche und organisatorische Betreuung unterstützt die Doktoranden während ihres Aufenthalts an der Graduate School. Dies ermöglicht ihnen, sich ganz auf ihre Doktorarbeit und Ausbildung zu konzentrieren. Persönliche Betreuer und Vertrauenspersonen aus der Forschung sowie ein neu eingerichtetes Graduate School Office beraten die Teilnehmer und unterstützen sie in ihrer Karriereplanung.

Mit HELENA sowie zusätzlichen, fachspezifischen Angeboten wie etwa dem ebenfalls neu bewilligtem Helmholtz-Kolleg "Biologie und Erkrankungen der Lunge", das gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München beantragt wurde, bietet das Helmholtz Zentrum München dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine attraktive Vielfalt an Forschungs- und Ausbildungsangeboten. Die Doktoranden werden vollständig in das Programm umweltbezogener Gesundheitsforschung des Helmholtz Zentrums München integriert und promovieren an einer der beiden Münchner Exzellenz-Universitäten. Sie erhalten Zugang zu modernsten Forschungsplattformen und arbeiten in interdisziplinär ausgerichteten Wissenschaftsteams. Die starke Vernetzung zwischen dem Helmholtz Zentrum München und den beiden Münchner Universitäten ist durch 19 gemeinsame Berufungen sowie gemeinsame Translationale Medizinzentren und zahlreiche gemeinsame Forschungsvorhaben garantiert.

Helmholtz Zentrum MünchenDeutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

Das Helmholtz Zentrum München ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.

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