Samstag, 25. Februar 2017


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DSL-Schnäppchen

Fallen beim Provider-Wechsel

(lifePR) (Hannover, ) Fast überall bekommt man jetzt DSL-Anschlüsse ohne Telekom-Grundgebühr und kann gratis über VoIP telefonieren. Das heizt den Wettbewerb an und lässt die Preise rutschen. Allerdings lauert in den Angeboten so manche Fußangel, warnt das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 22/08.

Nachdem die Bundesnetzagentur vor einem halben Jahr entschieden hat, dass die Telekommunikationsanschlüsse entbündelt werden müssen, gibt es zahlreiche neue Angebote.

Fast überall gibt es nun DSL pur - ohne den teuren Telekom-Telefonanschluss. Dadurch ist der Preiskampf in eine neue Runde gegangen. Die Provider kämpfen mit immer härteren Bandagen und auch die Kunden spüren die rauen Sitten: Aktionspreise und versteckte Preisbestandteile erschweren den Vergleich und untergeschobene Kosten für Zusatzleistungen, die erst bei der Online-Beauftragung sichtbar werden, machen scheinbar günstige Angebote teuer.

"Einschränkungen bei zentralen Vertragsbestandteilen wie etwa der zugesicherten Bandbreite oder der Zahl der gleichzeitig führbaren Gespräche beim zugehörigen Telefonanschluss werden bei vielen Anbietern nirgendwo erwähnt oder in seitenlangen Aufzählungen versteckt", bemängelt c't-Redakteur Urs Mansmann.

Wer wechseln will, sollte die Bestellung mit viel Ruhe angehen. Statt telefonisch zu ordern, sollte man nach Möglichkeit online bestellen. Nur so kann man Missverständnisse vermeiden und das Kleingedruckte gründlich studieren. Erfahrene Nutzer kopieren die "Sternchen"-Texte aus dem Browser in das Textverarbeitungsprogramm in augenfreundlicher Schriftgröße. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den Bedingungen widmen: "Immer mehr Anbieter gehen dazu über, dem Kunden zusätzliche Leistungen unterzujubeln, die dieser während des Bestellvorgangs explizit abwählen muss, wenn er sie nicht haben will. Wer bei der Auftragsbestätigung einfach auf ,weiter' klickt und Häkchen bei vorausgewählten Optionen nicht entfernt, schließt damit möglicherweise zusätzliche Verträge ab, etwa über Hosting-Pakete oder Virenscanner. Im Zweifel gibt man besser einem übersichtlichen Angebot den Vorzug, auch wenn das dem Anschein nach ein paar Euro pro Monat teurer ist", rät c't-Experte Urs Mansmann.

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