HBB hisst Richtkrone im Viktoria-Karree

Innerstädtisches Geschäftsquartier − Lebendiger Stadtraum mit Verbindungswegen

(lifePR) ( Hamburg/Bochum, )
Die HBB, Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft aus Hamburg, feiert das Richtfest für das Geschäftsquartier Viktoria-Karree am Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt. Dort vereinen drei mehrgeschossige Gebäudekörper die Nutzungen Shopping, Gastronomie, Büro, Hotel und Fitness. Ihre Mietfläche beträgt 37.500 qm zuzüglich einer zweigeschossigen Tiefgarage. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. Die HBB investiert 160 Mio. Euro in das Projekt, das Teil der Innenstadtoffensive der Stadt Bochum ist.

Nach 16 Monaten Bauzeit ragen auf dem 10.380 qm großen Grundstück des ehemaligen Justizzentrums die Rohbauten des Viktoria-Karrees in die Höhe. Aus 50.000 Kubikmeter Beton und 26.000 Tonnen Betonstahl sind 65.000 qm Geschossfläche entstanden. Dank guter Hygiene- und Zutrittskonzepte konnte die Ausführung trotz der Pandemie weitgehend störungsfrei und termingerecht umgesetzt werden. „In dieser herausfordernden Zeit freuen wir uns besonders, dass wir heute das Richtfest feiern“, sagt Harald Ortner, Geschäftsführer der HBB, sichtlich stolz.

Geschäftsquartier mit innerstädtischem Nutzungsmix
Dem Bedarf der Innenstadt folgend bestehen die für Handel, Dienstleistung und Gastronomie vorgesehenen Flächen (ca. 8.000 qm) aus Einheiten für größere Geschäfte und kleinteiligen Flächen für Konzepte. Dort werden Decathlon, Olymp & Hades, REWE, easyApotheke, L’Osteria und Miviko vertreten sein. In den Büroflächen (21.000 qm) stehen das Co-Working-Konzept von Regus und die Stadt Bochum als Mieter fest. Das Hotel Holiday Inn mit 170 Zimmern der Betreibergesellschaft tristar GmbH erstreckt sich über 6.500 qm. Für ein Fitnessstudio sind 2.000 qm vorgesehen. Den Betrieb des Parkhauses mit 500 PKW- und 400 Fahrradabstellplätzen übernimmt die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum. „Die unterschiedlichen Nutzungen werden optimal an das innerstädtische Angebot anknüpfen und Besucher, Kunden und Mitarbeitende in den Büros bereichern“, so Ortner.

Lebendiger Stadtraum mit Verbindungswegen
Architektonisch gliedert sich das Viktoria-Karree in drei Baublöcke: Während sich der „Solitär“, Bauteil C, mit Gastronomie, Fitnessstudio und Büroflächen an der Ecke Junggesellenstraße/Viktoriastraße befindet, reicht der Hauptkomplex bis zum Westring. Dieser unterteilt sich wiederum in Bauteil A mit zweigeschossiger Handels- und Büronutzung und das Hotel im Bauteil B mit Ladengeschäften im Erdgeschoss. Alle Gebäude öffnen sich zum Husemannplatz, wo ein lebendiger Stadtraum mit Ankerfunktion bis hin zur Kortumstraße entsteht. Jens Thormeyer, Architekt und assoziierter Partner bei RKW Architektur +, erläutert: „Das Viktoria-Karree gibt den Bochumern ein Stück Bochum zurück. Denn durch die Gliederung in drei Baukörper entsteht eine öffentliche Wegeverbindung, die vom Husemannplatz kommend bis zur Junggesellenstraße führt und dort Anknüpfungspunkte für weitere Entwicklungen in den nördlich angrenzenden Bereichen wie das ‚Haus des Wissens‘ findet.“ Eine hochwertige Fassadengestaltung wird dem neuen Standort gerecht: Demzufolge sind die Bauteile A und B in den Sockelbereichen aus Naturstein, die Geschosse darüber vorwiegend gläsern, mit Putz und Metallelementen konzipiert. Der Solitär erhält eine markante Glas-Metall-Konstruktion, die mit dem Gebäude der Deutschen Bank korrespondiert.

Tiefgarage mit PKW- und Fahrradabstellplätzen
Mit dem Tiefgaragenkonzept unterhalb des Husemannplatzes setzen die HBB und die Stadt Bochum eindeutige Zeichen für eine fahrradfreundliche Stadt: Denn neben den rund 500 PKW-Stellplätzen entstehen 400 Fahrradstellplätze, inklusive Umkleide- und Duschmöglichkeit. Unterirdisch verbinden zwei übereinanderliegende Rampen die Tiefgarage P1 (Husemannplatz) mit dem Parkhausnetz der Stadt Bochum. Um die Tiefgaragenanbindung an das Parkhaus P1 zu realisieren, mussten zwei Fernwärmeversorgungstrassen von einem Meter Durchmesser in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bochum und Uniper umverlegt werden. Gleichzeitig galt es, die Versorgung über ein oberirdisches Provisorium sicherzustellen. Für den Rohbau war die ARGE Aug. Prien verantwortlich. Dabei stellten die Logistik und die Andienung der Baustelle aufgrund der innerstädtischen Lage eine größere Herausforderung dar.

Viktoria-Karree prägt Vision der Innenstadt 2030
Im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) plant Bochum weitere Projekte, um die Innenstadt nachhaltig zu stärken und lebendiger zu machen. Mit der Umgestaltung des Husemannplatzes wird das neue Geschäftsquartier an die 1-a-Lage der Innenstadt und das historische Rathaus angebunden. „Nah zum Rathaus und fußläufig zum Bahnhof wird das Viktoria-Karree nach Fertigstellung zum attraktiven Anziehungspunkt werden“, erläutert Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Die HBB als Bauherr und Investor des Viktoria-Karrees und die Stadt Bochum setzen einen prägenden Baustein der Vision der Innenstadt 2030 um.“ Daneben wird die Stadt im sogenannten „Telekomblock“ das „Haus des Wissens“ mit Volkshochschule, Stadtteilbibliothek und Markthalle errichten. Die HBB hatte 2013 mit ihrem offenen Konzept aus Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie, Hotel und Freizeit eine internationale Ausschreibung der Stadt Bochum und des Landes NRW gewonnen. Ziel war es, ein offenes Innenstadtquartier unter Einbeziehung des Telekomblocks zu realisieren. Gemeinsam mit dem Architekturbüro RKW + aus Düsseldorf und der Stadt Bochum wurde das Konzept 2014 weiterentwickelt. Der Abriss des alten Justizgebäudes hatte im Februar 2019 begonnen; 2012 wurde es bereits durch einen Neubau an der Josef-Neuberger-Straße ersetzt.

Weitere Informationen: www.hbb.de. 

Fakten
Viktoria-Karree, neues, offenes Geschäftsquartier mit einer stadträumlichen Durchwegung mit Shopping, Gastronomie, Büro, Hotel und Fitnessstudio, Mietfläche: 37.500 qm, Bruttogeschossfläche 65.000 qm, Grundstücksfläche: 10.380 qm.
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