Freitag, 26. Mai 2017


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Viele HAWK-Ingenieure bleiben als "Innovationsmotoren" in der Region Göttingen

Fakultät Naturwissenschaften und Technik verabschiedet Bachelor- und masterstudierende ins Berufsleben

(lifePR) (Hildesheim, ) Die HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Göttingen hat jetzt 35 Bachelor- und Masterstudierenden ihre Zeugnisurkunden überreicht. Viele der Qualifizierten bleiben der Region als "Innovationsmotoren" erhalten.

Prof. Dr. Thomas Hirschberg, Dekan der Fakultät Naturwissenschaften und Technik, begrüßte die Gäste und wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie mit ihrem Wissen zugleich das Glück fänden, richtige Entscheidungen zu treffen und den Mut hätten, diese auch umzusetzen.

HAWK-Vizepräsident und Leiter des Fraunhofer Anwendungszentrums für Plasma und Photonik, Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, lobte die Leistungsbereitschaft und das innovative Potenzial der Studierenden: "Hochqualifiziert und praxisnah ausgebildet bleiben die jungen Ingenieurinnen und Ingenieure in den Betrieben der Region, werden zu Innovationsmotoren, gründen teilweise Unternehmen, gewinnen Innovationspreise oder melden Patente an."

Wie viel Ingenieursarbeit beispielsweise die Entwicklung des Mobiltelefons der letzten 25 Jahre revolutionierte, unterstrich Prof. Dr. Gerd Litfin. Der Vorsitzende des Fördervereins der Fachhochschule Göttingen e.V.: "Wissen wurde erlernt, zusammengesammelt und bleibt erhalten. Dies kann beispielsweise in die Entwicklung lernfähiger autonomer technischer Systeme fließen, welche die Menschen bei Aufgaben des täglichen Lebens unterstützen."

Christoph Siebert erlangte vor 15 Jahren im Fach Photonik seinen Ingenieurs-Titel und berichtete aus der Betriebspraxis. Als Produktentwickler gestartet berät er heute als Vertriebsingenieur Kunden der Elektronikindustrie. "Technologie, Markt, Kunden, Finanzen - alles fließt zusammen", so Siebert. Die Chancen, die er damals mit seiner Qualifizierung erhielt, hat er gut nutzen können.

Anschließend überreichte Studiendekan Professor Peter Reinke die Zeugnisse an die Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen. Diese stellten mit ihren jeweiligen Professoreninnen und Professoren dem Publikum - Familien und Freunden - ihre Abschlussthemen vor. Wie schon in den vergangenen Jahren haben auch in diesem Abschlusssemester die jungen Ingenieure ihre Arbeiten mit hohem Praxisbezug in hiesigen Messtechnik-Firmen erforschen, anwenden und schreiben können. Die Themen reichen von mikromechanischen Simulationen von Rotor-Oberflächen bei Windkraftanlagen und Schwingungsmesssystemen zur Vibrationsmessung an Flugzeugrümpfen über dreidimensionale Deformationsmesstechnik durch strukturierte Beleuchtung bis zu neuen Patenten für lichtangetriebene Achsen. Für ihre außerordentlich guten Abschlüsse erhielten zwei Studentinnen und drei Studenten eine gesonderte Urkunde sowie ein Buchpräsent als Sonderpreis.

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