Hausengel ruft zur bundesweiten Maskenpflicht in der häuslichen Pflege und Betreuung auf

(lifePR) ( Ebsdorfergrund, )
Das Infektionsrisiko in der häuslichen Pflege ist, wie insgesamt in der Altenpflege, hoch. Ein adäquater Selbst- und Fremdschutz ist bei der Versorgung der Hochrisikogruppe älterer und pflegebedürftiger Menschen unerlässlich. Hausengel plädiert daher für eine bundesweite Maskenpflicht in der häuslichen Pflege und Betreuung, wie es bereits in Hamburg der Fall ist, und geht mit gutem Beispiel voran.

In Hamburg gilt bereits seit dem 27. April eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz in der ambulanten Pflege und häuslichen Betreuung. Hierzu sind alle Pflege- und Betreuungskräfte während des Einsatzes in den Wohnungen pflegebedürftiger Menschen verpflichtet. Laut einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde gilt dies auch, dort wo es die gesundheitliche Verfassung erlaubt, für die Pflegebedürftigen selbst, ihnen sind Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen (Quelle: Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 2. April 2020 (gültig ab 27. April 2020)).

Finanzierung von Schutzmaterialien auch für die häusliche Betreuung gefordert

Hausengel begrüßt den verpflichtenden Einsatz eines Mund-Nasen-Schutz in der häuslichen Betreuung und plädiert dafür, ihn auch bundesweit bei der Versorgung im häuslichen Umfeld zur Bedingung zu machen. Vorstandsvorsitzender der Hausengel Holding AG, Simon Wenz: „Alle Maßnahmen des Infektionsschutzes in der häuslichen Betreuung dienen nicht nur dem Schutz von Pflegebedürftigen, sondern tragen auch dazu bei, die Betreuungskräfte bestmöglich zu schützen. Die aktuelle Situation zeigt, dass Betreuungskräfte aus Osteuropa einen signifikanten Beitrag zur Versorgung in Deutschland leisten, es gilt, sie bestmöglich zu abzusichern.“ Hausengel macht darauf aufmerksam, dass diese Betreuungskräfte einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Versorgung leisten, rund 300.000 Haushalte sind auf diese Versorgungsform angewiesen: „Die Systemrelevanz dieser Betreuungskräfte ist für uns unumstritten. Eine Refinanzierung von Schutzmaterialien für Betreuungskräfte, wie es für die ambulante Pflege bereits selbstverständlich ist, wäre ein deutliches Signal der Bundesregierung. Für uns hat die Gesundheit unserer Betreuungskräfte nicht erst in der aktuellen Situation oberste Priorität. Deswegen statten wir unsere Betreuungskräfte bereits seit längerem kostenlos mit OP- und FFP2-Masken aus, auch ohne die wünschenswerte Refinanzierung durch den Staat. Natürlich bereits im Vorfeld Ihrer Anreise nach Deutschland.“ so Wenz weiter.

Hausengel befürwortet eine bundesweite Maskenpflicht in der häuslichen Betreuung

Was in Hamburg bereits gilt, wünscht sich Hausengel auch auf bundesweiter Ebene. „Eine Verpflichtung für alle Bundesländer wäre zielführend, um einen flächendeckenden Schutz zu gewährleisten“, bekräftigt Wenz. Betreuungskräfte aber auch Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollten darauf achten, dass Betreuungskräfte, egal über welche Agentur sie vermittelt werden, mit den nötigen Schutzmaterialien für die Betreuung ausgestattet sind. Um einen adäquaten Selbst- und Fremdschutz leisten zu können, idealerweise vor ihrer Anreise aus Osteuropa. Denn gerade da, wo die bekannten Verhaltens- und Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Virusinfektionen manchmal schwer umzusetzen sind – wie auf Reisen oder im Betreuungsalltag selbst – wird das Tragen einer Maske empfohlen und kann einen Beitrag zum Gesundheitsschutz Aller leisten.
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