Haus & Grund zu Smart Meter

(lifePR) ( Kiel, )
Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht hat heute gemeinsam mit der Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) den Startschuss für den Einbau intelligenter digitaler Strom-Messsysteme in Schleswig-Holstein gegeben. SH Netz wird bis 2032 landesweit in ihrem Netzgebiet sukzessive bei rund 145.000 Kunden ein intelligentes Messsystem einbauen. Dazu zählen diejenigen Kunden, die einen Jahresverbrauch höher als 6.000 Kilowattstunden oder eine Einspeiseanlage mit mehr als sieben Kilowatt Leistung haben, sowie Kunden mit einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG. Darunter fallen beispielsweise Wärmepumpen oder Speicherheizungen.

Dazu erklärte Alexander Blažek, Vorstandsvorsitzender des Grundeigentümerverbands Haus & Grund Schleswig-Holstein, folgendes wörtlich:

„Der Smart Meter ist für den Stromkunden nicht so smart, wie der Begriff klingt. Für den Verbraucher drohen höhere Kosten und Strom lässt sich damit auch nicht sparen. Zum einen kostet der Einbau schnell vierstellige Beträge, da die Vorrichtungen für die bisherigen Stromzähler für Smart-Meter-Gateways untauglich sind. Darüber hinaus muss der notwendige Internetanschluss bezahlt werden. Im Haushalt lässt sich durch moderne Elektrogeräte viel mehr Strom einsparen, als durch die viertelstündige Erfassung des Verbrauchs. Die größten Stromverbraucher im Haushalt – der Kühlschrank und die Waschmaschine – werden zeitunabhängig genutzt und nicht dann, wenn der Strom gerade billig ist. Das einzige, was man sich spart, ist der Gang in den Keller zum Stromablesen.

Die Smart-Meter sollten daher die Stadtwerke und die Netzbetreiber bezahlen und unterhalten. Diese profitieren, weil besser ersichtlich wird, wann der Strom gebraucht wird.“
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